Zwei Worte können eine wundervolle Wirkung haben.
Es gibt diesen einen Satz, den ich morgens gern hören würde. Noch lieber wäre mir, ich könnte ihm, wenn ich ihn hörte, dann auch folgenlos nachkommen. Solange ich aber noch in die Firma muß …
Letzten Sonnabend aber, letzten Sonnabend hörte ich ihn. Geplant war, daß ich am Vormittag noch ein paar Besorgungen mache. Also wollte ich ziemlich früh aufstehen, um vor dem Gang hinaus noch einen Kaffee zu haben und all das zu tun, was morgens von mir so getan werden muß. Ich sortierte im Kopf bereits, in welcher Reihenfolge ich was wo hole. Dann hob ich die Bettdecke an und … Und da hörte ich ihn, diesen Satz: „Bleib noch.”
Es wurde ein sehr schönes Wochenende, an dem zwar keine frischen Brötchen und auch keine Trauben im Haus waren, aber: Die Zweisamkeit, die wir uns viel zu selten für eine so lange Zeit erlauben, wurde von keiner Pflicht gestört.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Ein paar Bücher stellte ich ins Öffentliche Bücherregal auf dem Marktplatz.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 07.11.2026 bearbeitete Musik, ein schöner Schwatz, die Nachricht über meinen neuesten Enkel mit dem Namen Emil.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

