241.2026: Sonderbar

Am Wegesrand auf einer Wiese mitten im Wohngebiet.

 

Da saß ein Tier. Es äugte so gespannt zu Boden, daß ich stehenblieb und dem Tier zusah. Den Kopf so schiefgelegt, mal nach links und mal nach rechts, wißt ihr? Dann trippelte es drei Schritte zur Seite und gleich wieder zurück, mehrfach. Immer wieder legte es den Kopf schief. Dann sprang das Tier beinahe wie ein Fuchs – nein, eher wie ein Flummi vier-, fünfmal auf der Stelle. Und setzte sich wieder mit schiefgelegtem Kopf an genau dieser Stelle hin. Es war ein wirklich sonderbarer Anblick. Nach kurzer Zeit hüpfte das Tier wieder dreimal. Saß dann still und äugte. Als eine Elster neben ihr landete, machte die Nebelkrähe einige dieser typischen Krähengaloppschritte und flog davon.

Kopfschüttelnd ging ich weiter. Auf dem Rückweg sah ich das Tier zwar noch sitzen auf der Wiese und äugen, aber es hüpfte nicht noch einmal.

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Beim Aufräumen unterm Schreibtisch fiel einiger Müll an.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 07.10.2026 ein echt putziger Vogel, der erledigte Einkauf, eine ausgeräumte Ecke.


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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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