Da ereilte mich ein Denkanstoß – ich geb ihn gern weiter.
„Wenn ich es nicht schaffe, meine Wünsche zu verwirklichen, dann habe ich auch nichts und niemandem, dem ich die Schuld dafür geben kann, außer mich selbst.”
Man könnte das auf den ersten Blick für einen richtigen, vernünftigen Satz halten (im Rahmen der Menschlichkeit, der Physik und der Gesetze). In der Wirklichkeit aber kann die Erfüllung von Wünschen immer scheitern, sobald darin andere Menschen involviert sind, daran beteiligt sein müssen. Entsprechende Beispiele kennt – glaube ich – jeder Mensch.
Was meint ihr: Kann es wirklich immer nur die eigene Schuld sein?
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
© 2026 – Der Emil. Bilder & Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich plädiere dafür, den Begriff Schuld abzuschaffen und stattdessen von Verantwortung zu sprechen.
Ja. Stimmt. (Vielleicht ändere ich den Text, vielleicht auch nicht … Dann gibt es eine Version 2 davon.)
Schuld oder Verantwortung – egal, es gibt immer Wünsche, die größer sind als die eigenen Möglichkeiten. Ich finde, es ist keine Schande, etwas aufzugeben, wenn der Weg dahin es am Ende doch nicht wert ist.
Und der innere Schweinehund ist dennoch dagegen …