074.2026: Wünsche

Da ereilte mich ein Denkanstoß – ich geb ihn gern weiter.

 

„Wenn ich es nicht schaffe, meine Wünsche zu verwirklichen, dann habe ich auch nichts und niemandem, dem ich die Schuld dafür geben kann, außer mich selbst.”

Man könnte das auf den ersten Blick für einen richtigen, vernünftigen Satz halten (im Rahmen der Mensch­lich­keit, der Physik und der Gesetze). In der Wirklichkeit aber kann die Erfüllung von Wünschen immer scheitern, sobald darin andere Menschen involviert sind, daran beteiligt sein müssen. Entsprechende Beispiele kennt – glaube ich – jeder Mensch.

Was meint ihr: Kann es wirklich immer nur die eigene Schuld sein?

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil


© 2026 – Der Emil. Bilder & Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2026, Erlebtes, Gedachtes abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

4 Kommentare zu 074.2026: Wünsche

  1. Sofasophia sagt:

    Ich plädiere dafür, den Begriff Schuld abzuschaffen und stattdessen von Verantwortung zu sprechen.

  2. Schuld oder Verantwortung – egal, es gibt immer Wünsche, die größer sind als die eigenen Möglichkeiten. Ich finde, es ist keine Schande, etwas aufzugeben, wenn der Weg dahin es am Ende doch nicht wert ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert