Mir fällt etwas auf, das so nicht stimmen muß.
Der Herbstwind heute ist heftig – mir gefällt das sehr. Ist Dir – so wie mir heute – schonmal aufgefallen, daß Wind zum Lautwerden etwas braucht, das ihn stört? Zumindest meine Ohren müssen sich ihm in den Weg stellen, sich ihn an ihnen stören lassen. Erst dann entsteht ein Ton: ein Fauchen, ein Rauschen, ein Wimmern, ein Heulen. Ohne Störung unmöglich. Ich glaube fest daran, daß freier Wind sehr bewegt ist, aber nur gestörter Wind hörbar wird.
Was sich daraus lernen lassen soll? Findet es selbst heraus …
Erinnerung des Tages:
Für exotisches, gutes Essen bekannt war „Künstlers Kleine Bar” in Karl-Marx-Stadt (vor 1990): chinesisch, japanisch, italienisch, griechisch, spanisch …
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 16. September 2025 war ich zufrieden mit dem reparierten Fliewatüüt (der rostig-orange Vereinstransporter), mit dem wehenden Wind, mit Nudelsoße mit viiiiiiieeeeel Knoblauch.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Danke für den Einblick in die Kulinarik der DDR. Das hätte ich so nicht erwartet.
Der war wie das Suhler Ding absoluter Exot, absolute Ausnahme …