2025 – 129: Vielleicht

Unausgegorene Gedanken in holprige Sätze gefaßt.

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Eine Aufgabe, von der so einige Menschen denken, daß sie sich ihr stellen müssen: kühle Beobachter ihrer selbst zu werden, objektiv (Hahahaha!) über ihr Denken und Handeln urteilen zu lernen – und den Mut zu finden, auch immer wieder dagegen anzugehen, wenn sie in die innere Dunkelheit zu rutschen drohen (oder beginnen). Vielleicht trifft das nicht nur auf diejenigen zu, die #notjustsad sind oder zu sein glauben.

Vielleicht. Vielleicht benötigt jeder Mensch zumindest etwas ähnliches wie Routinen im Umgang mit unbeherrschbar erscheinenden Zuständen. Ich schuf mir wohl nach und nach immer wieder welche … (Aber das hier sind nur unausgegorene Sätze, die mir beim Lesen alter Aufzeichnungen in den Sinn kamen.)

 

Erinnerung des Tages:
Nach vielen Jahren 2011 das erste Mal wieder meine Wut herauszuschreien: Was war das für ein beschissen großartiges Gefühl.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 9. Mai 2025 war ich zufrieden mit zum Altkleidercontainer gebrachten Textilien, mit Wachträumen am Nachmittag, mit drei übertragenen Seiten eines handschriftlichen Lebenslaufs.


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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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