Ja, das ist das ukrainische Wort für Freundschaft.
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Ich kann nicht wissen, welche Erfahrungen andere Menschen machen oder gemacht haben. Ich kann hier nur über meine schreiben und ein paar meiner Gedanken dazu äußern. Und die sind so: Das Gefühl der Verliebtheit stellte und stellt sich schnell ein. Sogar über eine Liebe können sich zwei Menschen sehr schnell einig sein. Aber eine Freundschaft, eine richtige Freundschaft (unabhängig vom Geschlecht) braucht Zeit. Viel Zeit. Gemeinsame Erlebnisse. Auch Streit. Freundschaft funktioniert auch über weite Entfernungen, nur per Brief, Telefon, Mail usw. Auch so kann all das dafür Notwendige geschehen. Ja, denn schließlich gab es in der Geschichte viele Brieffreundschaften, auch reine Brieffreundschaften zwischen Menschen, die sich nie trafen. Freundschaft braucht meiner Erfahrung nach auch etwas Reibung, denn ohne Meinungsverschiedenheiten, so glaube ich, kann eine Freundschaft keine (r)echte Freundschaft sein.
Menschen, die sich immer und in allem zustimmen: Können das wirklich Freundinnen und/oder Freunde sein?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 28.02.2022 den erledigten frühen Termin beim Hausarzt, einen guten Hinweis zu einer veränderten Medikation, den dreißigminütigen Mittagsschlaf.
Für Morgen zog ich die Tageskarte XXI – Die Welt.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Über Freunde in den verschiedenen Lebensphasen und wie Freundschaft sich verändern kann, schreibt einer lesenswert hervorragend:
Daniel Schreiber: Allein
Gruß von Sonja
Wie so oft gibt es hier sehr unterschiedliche Rezensionen.
Für Dich liest es sich flüssig, Sonja?!
Zwei Männer und ich pflegen seit nun über 23 Jahre unsere Freundschaft. Wir haben uns 2019 kennengelernt, saßen an einem Tisch, und waren uns auf Anhieb mehr als sympathisch. Mir als Frau erleichterte der Umstand sehr, dass ich für sie vom Geschlecht her völlig uninteressant war, keine Rolle spielen zu müssen. Ich durfte sein, wie ich bin. Und ja, Freundschaft möchte gepflegt werden, besonders wenn jeder in einer anderen Stadt lebt. Allerdings ist dadurch das Potenzial für Reibereien minimiert (auch wenn es die bei uns durchaus auch gab).
Leider halten die meisten Menschen heute Reibung kaum noch aus. Da wird dann lieber die Freundschaft (war sie dann eine?) gekündigt. Das geht ja unter Umständen ganz fix per Mausklick.
Natürlich braucht es auch Reibung, ehrliche, zugewandte Konfrontation, ohne die ich nie weitergekommen wäre.
Ich kenne vielerlei Freundschaftsarten, wie jeder wohl.
Eine reine Brieffreundschaft hatte ich nie.
Manche Freundschaft endet aber auch mal da, wo man allmählich merkt, daß man eine falsche Vorstellung hatte. Daß es vielleicht eine einseitige Bindung war, was man nie richtg sehen wollte.