Ohne Absicht, ohne Zutun, ohne daß etwas fehlt.
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Es gibt ein Vertrautsein ohne das Zutun jener, mit der/denen man sich vertraut fühlt, mit dem man vertraut ist. Da ist keine Absicht, nein. Es ist einfach so, wie es ist. Wenigstens ist das Gefühl genau so, wie es ist. Und daneben wird eine Gewohnheit gespürt. Fast eine Art Liebe, eine fernnahe Art Liebe. (Es ist bekannt, woher das Wort »fernnah« kommt.) Aber ja: ein wenig Unsicherheit ist dabei, ein wenig mehr sogar, weil die Gewohnheit dieses Gefühls eben nur auf einer Seite existiert, die andere Seite höchstens mal kurz bedeckt und dann gleich wieder freigeben muß. Skeptisch sieht man diese Worte an, weil kryptisch ist, wie sie die Unberechenbarkeit beschreiben.
Was für ein Drama wohl ausbräche, wenn Gefühle berechenbar werden würden?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 03.01.2021 waren positiv ein Mittagsschlaf, eine zum Lachen bringende Faulheit, Hoffnung machende Nachrichten.
Die Tageskarte für morgen ist die Sechs der Stäbe.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

