Es dreht sich schonwieder um mich.
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Ich habe viele Grenzen, die ich alle mehr oder weniger weit und leicht und willentlich überschreiten kann. Allerdings gerate ich zur Zeit an viele meiner Grenzen: Da ist mein Verständnis begrenzt, das ich aufbringen kann für “kuschelsüchtige” wildfremde Menschen, die mir zu nahe auf den Pelz rücken. Da ist mein Mitgefühl begrenzt mit Menschen, die sich bewußt in Schwierigkeiten bringen und dann z. B. von der Polizei zurechtgewiesen werden. Da ist meine Geduld sehr schnell erschöpft, wenn ich mehr als sonst irgendwo auf irgendetwas oder irgendwen warten muß. Überall sind mir Grenzen gesetzt, beim Einkaufen ja sowieso. Und gerade da bin ich zur Zeit weit jenseits meiner Grenzen von 20 Euro pro Woche für meine Ernährung inkl. Kaffee. Die Mehrausgaben jetzt werden mir irgendwann im Lauf des Jahres dann auffallen als fehlende Reserven. Und auch die Grenze der Erträglichkeit unangenehmer Nachrichten ist erreicht. In einem solchen Fall platzt mir der Kragen und ich mache mir Luft wie gestern.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 21.03.2020 die doch noch wiederaufgefüllten Vorräte, der Spaziergang am Ententeich, Nudeln mit Gulaschvariation.
Die Tageskarte für morgen ist XIV – Die Mäßigkeit.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Gelesen habe ich hier. Allein, mir fehlen die Worte.
Laß mich raten: eine Deiner Grenzen?
Ich denke, zur Zeit stoßen wir alle an die eine oder andere Grenze. Sich Luft zu machen kann hilfreich sein, sie zu ertragen! 🌈