“Kleiner” Rückblick (Nº 183 #oneaday)

My one post a day Review (bilingual)

Again I try a classical bilingual post. To compare with Google translation use this link. Okay – which translation is easier to understand?

Gestern war doch erst Weihnachten? Vorige Woche hab ich doch noch an meinem Adventskalender geschrieben? Und Ostereier hab ich doch auch grad gesucht?! – Bin ich der Einzige, der sich fagt, wo das erste Halbjahr 2011 geblieben ist?

Christmas was just yesterday?! Last week I wrote my Adventskalender (there’s a short description too)? And a couple of minutes ago I looked for easter eggs?! – Am I the only one who asks himself where the first half-year has remained in 2011?

Mein Gott, ich habe mich mit dem 1. Januar 2011 in dieses Abenteuer Jeden Tag ein Artikel gestürzt. Ich wußte nicht ansatzweise, worauf ich mich da einließ. Aber mehr als den erhofften ersten Monat hab ich diese Herausforderung jetzt durchgehalten, nämlich ein ganzes halbes Jahr! Heute ist der 183. Tag des Jahres 2011 – danach kommen nur noch 182.

Oh My God, I have rushed in this adventure One Post A Day on the 1st of January, 2011. I didn’t really know what I got involved in. But now more than the expected first month I have survived this challenge, exactly a whole half of a year! Today is day 183 of 2011 – only 182 remain.

Erstaunt haben mich viele Kommentare. Da gab es Hilfe, Mitgefühl, Hinweise, Geständnisse, Ich habe Neues gelernt und anderes korrigieren können. Eines meiner Vorhaben allerdings habe ich aufgegeben: Ich kann vieles nicht mit den höchsten 300 Worten ausdrücken, die ich mir als Grenze gesetzt hatte.

Many comments surprised me. There were help, sympathy, tips, confessions, I learnt new and could correct other. However, I have given up one of my plans: I can’t express a lot with 300 words which I had put to myself as the highest border.

Mit vielen meiner Leser fühle ich mich verbunden, lese ich doch auch deren Blogs. Teilweise schloß ich sie schon nach zwei, drei Beiträgen oder Kommentaren ins Herz. Wenn ich im Leben außerhalb des Computers nur auch so eine gute soziale Anbindung hätte! Aber da draußen ist es schwieriger, da sehen andere Menschen mehr von mir. Hier im Blog kann ich gerade das offenbaren, was ich im Moment zeigen will – alles andere bleibt unsichtbar.

With many of my readers I feel linked, nevertheless, I also read their Blogs. Partially I took them already after two or three contributions or comments into my heart. It would be nice if I had thus a good social binding also in the life beyond the computer! But there outdoors it is more difficult because the other people are able to see more of me and myself. Here in my blog I am able to show just so much as I want to point at the moment – all other remains invisible.

Manchmal habe ich meine Leser auch nur an meiner Phantasie teilhaben lassen. Auch da waren die Kommentare immer interessant. Ist es nicht ein Privileg, seine Phantasien bewertet zu bekommen? Zu erfahren, wie glaubwürdig man Erdachtes präsentieren kann? Manchmal fühlte ich mich dabei wie ein kleiner, bescheidener Literat. Erst recht, wenn ich aufgefordert wurde, einige meiner Texte zu nehmen und ein Buch daraus zu machen. Bin ich denn wirklich ein Autor, ein Schriftsteller?

Sometimes I let my readers even participate in my imagination. Also there the comments were always interesting. Isn’t it a privilege to get his imagination valued? To get to know, how reliably I can present thought up? Besides, sometimes I felt like a small, modest belletrist. Surely if I was asked to take some of my texts and to make a book from it. Am I really an author then?

Und jetzt? Jetzt glaube ich, daß ich das ganze Jahr schaffen werde. Es wird mühsam bleiben. An manchen Texten sitze und feile ich mehrere Stunden, damit sie dann irgendjemand in wenigen Minuten lesen kann. Es macht Spaß, täglich zu bloggen – und es ist für mich auch ein wenig Therapie. Ich mache weiter.

And now? Now I think that I’ll survive the whole year. This will remain laborious. In some texts I sit and work several hours, so that they can read by somebody in a few minutes. Daily writing and blogging is pleasure – and it’s for me also some kind of therapy. So I keep on daily blogging.

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

© 2011 – Der Emil CC by-nc-nd der_emil(at)arcor(dot)de

183 / 365 – One post a day (WP-count: 750 words, round about 375 in each language.)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu “Kleiner” Rückblick (Nº 183 #oneaday)

  1. ladyschaft sagt:

    Ja, mach weiter! Und schreibe das und so viel für „uns“, wie es gut ist für Dich. Was auch sonst 🙂 Ich les Dich richtig gern – auch wenn wir uns noch nicht so arg lange kennen!
    Gute Nacht da draußen, schlaf gut am andern Zipfel des Landes 😉

  2. colorsigns sagt:

    ein irgendjemand liest sie auch gerne , wärend der nachtarbeit oder früh morgens und auf jedenfall besser als die tageszeitung .. ehrlich
    ich danke dir dafür .

  3. Die Hellwache sagt:

    Lieber Emil!
    Ich kann Deinen Post wirklich sehr gut nachfühlen, mir ging es letztes Jahr, wo ich, bis auf wenige Ausnahmen, fast täglich „Gedichte“ postete, fast genauso.
    Das tat und tue ich zwar auch dieses Jahr, aber eben nicht mehr so regelmäßig wie ’10 und auch nicht mehr auf einem „klassischen sozialen Netzwerk“, sondern auf „Schreibforen“ … dass ist ein Unterschied! Ich „fühlte mich“ nach ca. 1/2 Jahr „damals“ nicht so viel anders, als ich es gerade von Dir gelesen habe!
    Somit also „Glück auf“ beim kommenden halben Jahr, und „wehe“;-) Du machst vor Weihnachten Schluss, ich will unbedingt noch einmal einen Adventskalender von Dir lesen :-)))! L hellwache G!

  4. Pingback: Nº 183 #oneaday – half a year « The One A Day Project

  5. Follygirl sagt:

    Ja, ein halbes Jahr… wirklich schnell vergangen.
    Wundert mich, das Du es immer wieder in Frage stellst, ob Du etwas „durchhälst“…? Und das Du so lange überlegst…
    Wünsche Dir ein entspanntes Wochenende, LG, Petra

    • puzzle sagt:

      da schließe ich mich mal ganz bequem an, es wundert mich auch, denn ich habe den Eindruck, du tust es gern, genießt, was du tust, ebenso die Resonanz – dieses Infragestellen scheint mir im direkten Zusammenhang zustehen mit der gefühlsmäßigen Aversion, Dinge in ein Positivbuch zu schreibe, die deinem puren Genuß gedient haben. Natürlich kann der Eindruck auch völlig falsch sein. Da wir aber mitgenießen – übrigens auch immer der Betrachter, wenn du die Haare schön hast – da hängt das Bild noch ein bißchen schief. 🙂

  6. Kurz und knapp: Congrats!

  7. Ilona Form sagt:

    Lieber Emil, mach weiter….Bin egoistisch und brauch morgens Deine Texte…
    Ist mein erster Griff auf dem Läppi – Emil suchen und lesen..Hach dann kann der
    Tag weitergehen.
    Tschüss und hör bloss nicht damit auf..
    Illo.*****

  8. minibares sagt:

    Lieber Emil,
    das mit dem halben vergangenen Jahr ist für mich auch unbegreiflich.
    Gerade an die neue Zahl 2011 gewöhnt, da ist sie schon fast wieder Geschichte.
    Und was noch schlimmer ist, es geht schon wieder bergab – mit der Tageslänge…
    Da freut man sich auf den Sommeranfang, dabei ist er der Anfang vom Ende 😉
    Den Blog täglich füttern, das ist echt ausfüllend, da braucht es nicht viel andere Aktivitäten mehr….

  9. Bine sagt:

    So Ihr lieben Leser hier von Emil’s Blog, ich werde mich jetzt einfach mal outen, der Emil ist mein/e beste/r Freund/in und ich telefoniere sogar nachts wenn der Blog in’s Netz geht mit ihm und könnte auch am Telefon erfahren was er geschrieben hat. Ich weiß allerdings nicht, wie oft ich den Emil dann darum bat den Link zu veröffentlichen. Ja, ich weiß auch wie ich ihn ohne Link finde, aber da seh ich leider die Kommentare zu den Texten nicht.
    Ich kann es auch nicht erwarten zu lesen… lesen und immer wieder lesen.
    Es gibt das ein oder andere Thema was mich nicht ganz so interessiert, aber ich lese trotzdem ALLE. Man kann und sollte es ja auch nicht jedem gerecht werden.
    Ich hab den Emil auch das ein oder andere mal hier bei mir sitzen und er grüüüüübelt was er so schreiben kann. Er findet immer wieder etwas.
    Ja, ich gebe zu ich bin süchtig nach den Blogs vom Emil.

    Ich freue mich sehr, dass es hier doch so viele Leser gibt denen es genau so geht wie mir.

    ALSO EMIL, DEINE FANGEMEINSCHAFT WILL MEEEEEEEEEEHHHHHR.

    Allen Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende.

    Und DU lieber Emil fühlst dich mal ganz herzlich geknuddelt.
    Hab dich echt unbeschreiblich lieb.

  10. Ich lese zwar erst kurz bei Dir, aber was ich in dieser Zeit lesen durfte, hat mir sehr gut gefallen! Kein BlaBla, kein Mainstream – obwohl bloggen per se sicher so bezeichnet werden darf – jedenfalls machts Spaß Dich hier zu besuchen!
    Liebe Grüße
    Elvira

  11. der_emil sagt:

    Euch allen danke ich für’s “Bauchpinseln”

    Hab ja geschrieben, daß es mir Spaß macht, hier zu schreiben. Und wer meine Texte verfolgt hat, weiß auch, daß ich häufiger an mir und meinen Fähigkeiten zweifle. An der Überwindung dieser Selbstzweifel arbeite ich (auch mit dem Blog hier) – und ihr alle helft mir ja dabei.

    Danke.

  12. freidenkerin sagt:

    Mach bloß weiter! Du kannst dich wirklich sehr gut ausdrücken, deine Texte bewegen, und ich finde, du bist ein dufter Typ!

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