Kurze Szene auf der Bank am Fluß
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Spätabends auf einer Bank am Fluß. Sitzen und lauschen. Einen Igel hören, Enten beim Fliegen belauschen. Ein paar Fledermäuse sind auch unterwegs. Ziemlich friedlich erscheint die Welt und ich bin doch mitten in der Stadt mit all ihrem Verkehr und den Menschen, die keine Ruhe finden, die laut sein müssen und jetzt in Grüppchen hinter mir vorübergehen. Glas klirrt beim Anstoßen, noch … Später wird es auf dem Boden zerbrechen. Ein Pärchen in meinem Alter setzt sich neben mich auf meine Bank, händchenhaltend, flüsternd, küssend. Als sie ihre Hand auf seine Hose legt, genau da hin, stehe ich auf und lasse die beiden allein. Allein in der Ruhe, auf der Bank, am Fluß, in ihrer Welt, mitten in der Stadt. Zuhause wartet der Rechner auf mich und darauf, daß ich das Gesehene aus der Kladde abschreibe.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 21. Juli 2016 waren die mit der allerallerallerbesten Freundin verbrachte Zeit, das Achten auf mich selbst, Wiedersehen mit einer verlorengeglaubten Freundin, Eis, Spätmittagsschlaf.
Tageskarte 2016-07-22: XIV – Die Mäßigkeit.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Glas klirrt […] hellip
? – was bedeutet das?
Ah, das soll eigentlich … im Quelltext stehen – das wären die drei Punkte …