Das Selbstbildnis (sanft) korrigieren (lassen)
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Wie winzig der Mensch doch ins Leben tritt!
Und für wie groß und wichtig ich mich doch oft genug zu halten geneigt bin!
Wenn mir dann – wie gestern – diese Diskrepanz, diese Disproportion bei der Betrachtung eines gerade vier Wochen alten Babys ganz deutlich vor Augen geführt wird, dann gelobe ich sehr schnell und voller Inbrunst mehr Bescheidenheit und Demut.
Allein, es ist eine sonderbare Sache mit diesem Selbstbild, denn schon bald habe ich meine Schwüre und Vorsätze wieder vergessen. Und bin wieder wichtig, unentbehrlich, der Größte.
Vielleicht sollte ich mein Ego des öfteren einer solchen (sanften) Korrektur unterziehen (lassen) und babygucken. Oder gibt es GIMP fürs Selbstbild?
GIMP: The GNU Image Manipulation Program, eine mächtige Bildbearbeitungssoftware für LINUX, MacOS und Windoof (Link).
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 8. März 2015 waren der geglückte Falsche Hase, ein wunderbares Bild von der Hochalppaßstraße, die Korrektur der eigenen Wichtigkeit.
Tageskarte 2015-03-09: IX – Der Eremit.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Sich selbst wichtig zu nehmen ist ja erst mal kein Fehler. ZU wichtig ist der Punkt. Finde ich.
Liebe Grüße und einen schönen Tag für Dich,
Silvia
Neue Gutworte und Gedanken, die ich sehr sehr mag und ähnlich sogar ansatzweise auch schon gedacht habe. Man kann es weiterdenken und sich eine Art Wortwaschanlage denken, eine Wortemwaschwaage gar. 😉