Tagebucheintrag

Nur mal so notiert

To get a Google translation use this link.

 

Nachdem ich gestern bereits um vier Uhr dreißig, halb fünf also, aufstehen wollte und es dann um viertel sechs tatsächlich tat, stellte sich mir den Tag über nur eine einzige Frage:

Wie lange dauert die Frühjahrsmüdigkeit, wenn der Winterschlaf ausfiel bzw. nur sehr verkürzt möglich gewesen ist?

 

 

Zwar habe ich gestern feststellen müssen, daß das Frühaufstehen noch immer nichts für mich ist und ich dann bis Mittag sozusagen durchhänge, doch kann ich es in Zukunft nicht ganz vermeiden. Bereits in der nächsten Woche habe ich zwei Frühdienste im Sender, für die ich spätestens dreiviertel fünf aufstehen muß. Diese Schichten bleiben nunmal meist für uns BFD-Leistende übrig.

Von der Umzugsfront gibt es auch noch keinen vollständigen Sieg zu vermelden. Dort fehlt mir entweder ein Bohrhammer mit 5er, 6er und 8er Bohrer oder das Geld dafür. Allerdings sind die zu erledigenden Restarbeiten solche, die mal so zwischendurch erledigt werden könnten (oft aber nie erledigt werden, ich weiß; darum schreibe ich hier darüber).

 

 

Ach, heute werde ich noch einen besonderen Spaß haben: Ich geh nachher zum Jobcenter und mache denen mal wieder Luft ans Knie. Dort sind Mitarbeiter anscheinend nicht in der Lage, eingereichte Unterlagen zu lesen bzw. verstehend zu lesen. Und also ist laut Bescheid folgende Änderung eingetreten:

«Anrechnung eines vorläufigen Einkommens.»

Da wird – ohne weitere Begründung und ohne Nachdenken – ein fiktives Einkommen festgelegt und angerechnet, die Absetzbeträge werden nicht korrekt berücksichtigt usw. usf. Und mit Sicherheit wird der Landesdatenschutzbeauftragte wiedereinmal Arbeit bekommen …

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 11. März 2014 waren die Arbeit trotz der Müdigkeit, die zum Sender gebrachte (noch heiße!) sehr leckere Blumenkohlsuppe (Danke!), der erledigte Antrag, die getane Arbeit in der eigenen Wohnung, der ruhige Abend auf der Couch.

© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2014, Erlebtes, Gedachtes, One Post a Day abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

0 Kommentare zu Tagebucheintrag

  1. Gudrun sagt:

    Oh, ich habe das große Glück, mir einen Bohrhammer borgen zu dürfen, wenn ich ihn brauche. Ich muss ihn auch bald wieder holen, denn die Katzen sollten nun mal ihr Netz vor den Balkon bekommen. Und dann ist auch noch das Regal… Es gibt also immer etwas zu tun, lange nach dem Umzug. 🙂 Lass. dich nicht aus der Ruhe bringen, lieber Emil.
    Gruß aus den Betonwänden von nebenan.

  2. Gabi sagt:

    Ämter! Die sind irgendwie überall gleich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert