Das Dilemma der fehlenden Jahreszeit
To get a Google translation use this link.
März, der zehnte März. Die Sonne scheint, es ist frühlingsghaft warm draußen. Die Jahreszeit «Winter» ist in dieser Saison wohl komplett ausgefallen. Schnee? Ja, gab es, einmal für einige wenige Tage. Aber nur sehr wenig. Frost? Auch nur sehr vereinzelt.
Mir als bekennendem Wintermenschen fehlten Schnee, Frost, Eis auf den Pfützen. Schlittenfahren oder einfach nur Schlittern auf spiegelglatten Gehwegen war nicht möglich. Eiszapfen waren rar. Schneeflocken, diese wunderbaren Winzigkeiten, von denen nicht eine einer anderen gleicht, gab es viel zu wenige hier in der Stadt.
Und wie ist das mit den Tieren und Pflanzen, die den Winter, den Frost für ihre Entwicklung benötigen? Jetzt sei die Natur cirka vier Wochen dem normalen Lauf der Jahreszeiten voraus, las ich in einer Zeitung oder hörte ich im Radio. Vier Wochen voraus.
Klar, die Klimaerwärmungsverfechter, die den gesamten Temperaturanstieg auf menschliches Handeln zurückführen, schlagen aus diesem Wetter Kapital. Nachdem Glühlampen durch giftige Sondermüll-Beleuchtungskörper ersetzt wurden, wird es jetzt wohl Zeit, Papier und Holz durch noch mehr Plaste und Elaste («aus Schkopau») zu substituieren. Einziger positiver Aspekt an dieser Vorstellung: Papiertaschentücher verschwinden aus dem Stadtbild und aus der gesamten Umgebung.
Und was bringt das alles? Weder die Giftlampen noch die Umweltzonen noch die Kernkraftwerksabschaltung haben etwas an der globalen Erwärmung ändern können bisher. Wieso auch. Es gibt ja schließlich auch geologische Ursachen für den Temperaturanstieg. Der mir im Moment überhaupt nicht gefällt. Weil meine Lieblingsjahreszeit, der Winter, hier einfach ausgefallen ist.
Mir war ja nichteinmal ein richtiger Winterschlaf vergönnt.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 10. März 2014 war eine arbeitsreiche Schicht Sendedienst.
Tageskarte 2014-03-11: Zwei der Kelche.
© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich weiß, Du magst den Winter und darum tut es mir leid für Dich, dass er ausgefallen ist. Ich hingegen, die ja so richtige Kälte gar nicht mag (auch nicht so richtige Hitze) und Schnee nur ein bisschen für kurze Zeit, bin natürlich dankbar für diesen milden Winter. Mir ging es dadurch auch gesundheitlich viel besser, als die letzten Winter. Jedoch denke ich auch, dass das für die Natur nicht wirklich richtig und gut ist. Nur ändern können wir es eh nicht.
Oh jetzt wo Du es sagst … stimmt! Da gab es doch mal so eine Jahreszeit. 😉
Also, mir war es kalt genug und jetzt kann es bis November Frühling bleiben 😉
Mir fehlt der Winter ganz und gar nicht, aber du kannst ja die Frühjahrsmüdigkeit nutzen 🙂 .
Vielleicht schneit es am ersten September und der Herbst fällt dann mal aus ….
Ich war erstaunt, schon im Februar Bienen fliegen zu sehen 🙁
Mir fehlt er auch sehr, der Winter. Zu einem vernünftigen Kontinentalklima gehören eben 4 Jahreszeiten. Und nach einem richtigen Winter (mit ordentlich Frost und Schnee, jawoll) mutet der Frühling doppelt zauberhaft an.
Von den 4 Jahreszeiten können wir uns wohl verabschieden 🙁 , als Allergiker mag ich auch den Winter sehr gerne … ich hatte dieses Jahr schon im Januar Probleme ! Schrecklich !