Immer wieder mal fällt mir eine Sonderlichkeit an mir auf.
Vor ein paar Tagen hatte ich etwas in der Hand, das sich im ersten Moment wie Lederhandschuhe anfühlte. Und beim Herausräumen aus dem Schrank habe ich es auch nicht gleich sehen können. Heute weiß ich schon nicht mehr, was das war, was das gewesen sien kann. An das Gefühl zwischen meinen Fingern erinnere ich mich noch gut, die Haptik habe ich nicht vergessen. Doch der Gegenstand ist aus meinem Gedächtnis komplett verschwunden. Verwirrend finde ich das; und ich bin verwundert darüber, daß meine Erinnerungen so sonderbar „funktionieren”. Da stelle ich mir ja auch die Frage, ob solche Erinnerungslücken, solche partiellen Erinnerungslücken nur bei mir auftreten, oder ob ich damit nicht alleine bin …
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 18.01.2026 die viele Ruhe, der trotzdem geschaffte Kleinkram, Kassler mit Sauerkraut und Brot.
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Du bist damit nicht allein. Aber mir wird in solchen Momenten immer etwas bang.
Was gäb ich dafür, das Theater mit den Erinnerungen wirklich verstehen (und akzeptieren) zu können …