2025 – 311: Ausgeklebt

Mittendrin fällt mir ein sonderbares Bild ein.

 

Da saß ich heute ziemlich früh schon am Schreibplatz, notierte mir die erinnerbaren Fetzen eines Traumes, und zwischendrein krachte mir dieser Satz aufs Papier (ich schrieb ihn nicht mit der üblichen Handschrift nieder).

 

 

So mancher Traum ist wie eine alte Leimrute, mir der vor vielen Jahren Vögel gefangen wurden: Funktioniert nicht mehr, weckt aber Erinnerungen an zarte Geschöpfe und Töne …

 

 

Da stand er, irgendwie störend in seiner lateinischen Blockschrift zwischen meinem Kurrent. Und zum Glück erinnerte ich mich kurz vor der Blogzeit an ihn. Sonst hätte ich heute wohl den täglichen Beitrag verpaßt.

 

Erinnerung des Tages:
Früher (also in der DDR) waren Mehrfachverteiler/-steckdosen (diese Verlängerungsschnüre mit mehreren Steckdosen) aufschraubbar, reparierbar; heute scheint das nicht mehr gewollt zu sein.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 7. November 2025 war ich zufrieden mit dem Schreiben am Morgen, mit der Nach­mit­tags­zeit auf der Schlafstatt, mit unbegreiflichem Vertrauen.


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Über Der Emil

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2 Antworten zu 2025 – 311: Ausgeklebt

  1. Inch sagt:

    Das mit den Verteilersteckdosen, ja, scheint nicht gewollt zu sein. So wie Schuhe geklebt sind, nicht genäht, und damit nahezu unreparabel.

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