Ein nicht nur optisches Rätsel.
Direkt nach dem Aufstehen blieb mir aus der Zeit des Wartens auf den Kaffee ein Satz im Kopf hängen. Er fiel in einem luziden Traum:
Wohl jeder Spiegel zeigt die ungeschminkte, unrasierte Wahrheit, die ich allerdings nur sehen kann, solange meine Augen noch nicht komplett geöffnet sind.
Mir kommt es vor, als sei dies durchaus zu vergleichen mit dem Tip fürs Sternebeobachten: Die schwächeren Sterne sieht man besser, wenn man einen Punkt knapp daneben fixiert (stimmt wirklich für Beobachtung mit dem bloßen Auge).
Kann es sein, daß die deutliche Sichtbarkeit aller Details das Gesamtbild verschleiert, verbirgt?
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ähnelt ein wenig dem Phänomen des peripheren Sehens …
Ja, irgendwie schon.
(Ich frag mich ja, in welchem Zusammenhang der Satz in einem luziden Traum auftauchte – ich kann mich nur an ihn erinnern, an nichts sonst.)