Quietschvergnügter Kinderspaß.
Die Sonn' ist weg! So klagen bitter
die meisten Nachbarn bei Gewitter.
Doch ich will auf den Regen warten:
Der netzt die Stadt und meinen Garten,
der kühlt die Luft und manch' Gemüt,
der sorgt dafür, das vieles blüht.
Was brauch' ich mehr als dreißig Grad?
Ich fänd' das Leben wahrlich fad,
wenn hierzuland zu keiner Zeit
es regnet, nieselt, gießt und schneit.
Ich mag Humor zwar ziemlich trocken,
doch lieber mag ich Schnee aus Flocken.
Und wenn ich mal so richtig naß
vom Regen bin, dann hab ich Spaß,
dann springe ich auch in die Pfützen
und laß das Wasser weithin spritzen
wie schon als Kind mit Hochgenuß,
mit Anlauf wirklich mittenrein.
Auch das ist für mich Glücklichsein.
Erinnerung des Tages:
Ich habe meinen Kindern niemals verboten, in Pfützen zu springen – ganz gleich, wie „fein” sie angezogen waren.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 17. Juli 2025 war ich zufrieden mit meiner Langsamkeit, mit ein paar gemachten Fotos, mit einem ganzen Eimerchen Kirschjoghurt.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

