Oder doch lieber Rhodedendron? Ach nein, Flieder.
I decided not to promote an US-American Big-Tech compamny any more. So please use a translating service of your own choice.
Diese Sträucher oder niedrigen Bäume: wer kennt sie nicht. Und jetzt, da er blüht, ist er auch kaum zu übersehen.
Aber: Wenn ihr Flieder lest oder hört, was kommt euch da zuerst in den Sinn? Die Blüten mit ihren Farben, der Duft, die Blätter – oder das Summen der nektarsammelnden Insekten?
Ich rieche ihn zuerst und sehe dann entweder weiße oder dunkelblaue Blütenstände vor meinem inneren Auge. Schon, wenn ich das Wort lese oder höre. Und wenn ich, wie heute, zwischen Rhodedendron und Flieder hinundhergehen kann und dabei mehrere Bienen- und Hummelarten sehe (u. a. eine der Blauen Holzbiene ähnliche, die aber viel, viel kleiner als jene war) beobachte und natürlich auch höre, dann freu ich mich durchaus meines Lebens. Und beim Flieder steh' ich lieber.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Sechzehn Hefter mit Mitschriften, Übungen und anderem aus meinem Studium (1985 – 1988) kamen ins Altpapier.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 29. Mai 2025 war ich zufrieden mit der vielen Ruhe, mit der gefundenen Bedienungsanleitung meiner allerersten Computer-Mouse (GM-6), mit einigen notierten Erinnerungen.
© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Bei Flieder denke ich auch zuerst an den Duft und dann an Muttertag, denn um diese Zeit hat er in meiner Kindheit geblüht und Mutter und Oma haben einen Strauß bekommen. Mein Mann und ich amüsieren uns immer über das Wort „Fliederfarben“, denn obwohl wir wissen, dass damit lilablassblau gemeint ist, könnte es genauso gut auch weiß oder kräftiges violett sein, denn auch so kann Flieder blühen.
Meine Erinnerung an Flieder ist das Aussaugen des Nektars aus den winzigen Blüten.
Beim Wort Flieder denke ich sofort an den wundervollen Duft, ich mag ihn sehr.
Und Flieder ist ein Stück Kindheit für mich, mein Opa hatte zwei alte, nicht sehr große knorrige Bäume im Garten. Auch wenn wir davon nichts abschneiden durften 🙂