2025 – 121: Verloren

Und nur manchmal vermißt es niemand.

To get a Google translation use this link.

 

Es kann eine erkleckliche Weile dauern, bis ein Mensch bemerkt, daß etwas verloren­gegangen, verloren ist; und es wird Umstände und Fälle geben, in denen es niemals bemerkt wird. Mir selbst fällt in meinem Erleben allerdings sehr oft auf: Je länger etwas von mir unbemerkt verloren, verschwunden, weg ist, desto mehr schmerzt mich dieser Verlust in dem Moment, da ich ihn bemerke.

 

Erinnerung des Tages:
Bei den Großeltern in Mecklenburg brüteten immer Mehl- und Rauchschwalben an den Haus­mauern unterm Reetdach.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 1. Mai 2025 war ich zufrieden mit dem Schatten in der Kulturscheune Löbejün, mit dem Geplauder der jungen Schwalben in sieben Nestern, mit Kurzgebratenem zum Abend.


© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2025, Erlebtes, One Post a Day abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert