Von den Zweifeln und der Nebensächlichkeit beim Schreiben eines Gedichtes.
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Da saß ich und wollte mich wiedereinmal poetisch betätigen. Auf ein weißes Blatt Papier wollte ich ein Gedicht schreiben, ein neues, noch nie dagewesenes. Und da saß ich und fragte mich: Was, wenn die ganze Welt, die Erde, das Weltall, einfach alles schon das eine, das einzige perfekte Gedicht ist – und alles andere nur Fußnoten, Beiwerk, Randbemerkungen, die getrost übersehen werden können?
Ich ließ in diesem Augenblick das Gedichtschreiben bleiben und freute mich stattdessen mit einem Tee meines Lebens.
Erinnerung des Tages:
Im Kindergarten waren alle meine Dinge mit einer Brottasche gekennzeichnet – einer dunkelbraunen aus Leder. Meine war aus hellbraunem Leder.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 16. April 2025 war ich zufrieden mit dem nichtgeschriebenen Gedicht, mit einer Kanne Tee, mit den fürs Wochenende vorbereiteten Dingen.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

