Aber bei #NotJustSad eben ganz anders …
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„Es geht ein dunkle Wolk herein …”
Alles grau. Alles. Himmel, Straßen, Wiesen, Menschen, Tiere. Grau. Einheitlich grau, seit auch das Licht diffus und grau ist.
Ich vermisse die Farben nicht. Was soll das auch sein: Farben? Irgendwie habe ich das Wort noch in meiner Erinnerung, nur das Wort, nichts anderes. Ich habe auch keine Idee, wobei Farben eine Rolle spielen könnte. Braucht die jemand? Wozu?
Ah. Aaaaaah. Das Grau tut so gut. Nichts blendet mich. Wobei: Was ist Blenden? War das was mit Photographie? Oder mit Spiegeln? Verdammt, warum erinnere ich mich nicht? Andererseits: Es war und ist wohl völlig unwichtig.
„ … wohl in das grüne Gras.”
Keine Sorge, bitte. Der Text entstand während oder kurz nach der Therapie in der Tagesklinik, mir geht es aber gut. Als ich heute vormittag plötzlich dieses Lied im Ohr hatte, suchte ich ihn heraus. Und ich denke, er beschreibt einen Aspekt meiner Depression ganz gut. Fehlende Farben sind sicher unvorstellbar für viele, doch das war mein Empfinden zu jener Zeit (an die ich mich erinnern kann).
Und das Lied ist schön, ich sang es gern und singe es noch immer hin und wieder. Und es hat für mich wirklich nichts depressives, nichts mit der Losigkeit zu tun. Obwohl es um einen Abschied geht, gehört für mich zu dem ein Wiedersehen dazu.
Erinnerung des Tages:
Manchmal vermisse ich meine Schwalbe, die mich einige Jahre überall hinbrachte, wo ich hinwollte (1978 bis 1984).
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 20. Februar 2025 war ich zufrieden mit den Lebkuchen zum Kaffee, mit weiteren 300 g handgemahlenem Kaffee, mit der Zeit an den Ententeichen (nur Futter verteilt, nichts fotografiert).
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


(Huch, da hatte ich doch vergessen, <!– und –> zu entfernen.)