276–2024: Tee

Aus den zurückbleibenden Blättern gelesen.

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Tee. Ein in meinen Augen beinahe unscheinbares Wort der Deutsche Sprache. Es bezeichnet i. allg. einen heißen Aufguß aus Pflanzenteilen oder einen erhitzten wäss­rigen Auszug aus Pflanzenteilen (nicht aber aus Kaffeebohnen). Außerdem werden auch die getrockneten Drogen so genannt. Man kann auch „einen im Tee” haben. Es gibt Krümeltee, Kräutertee, Roibuschtee, Eistee, schwarzen, grünen, gelben und weißen Tee; sogar Buttertee wird in den Hochländern Asiens gereicht. Es gibt Teelichter, die immer mal wieder auch nur Teelichte genannt werden, und ganz viel Gerätschaften rund um den Tee. Wer hat noch nie von der (japanischen oder chinesischen) Teezeremonie gehört?

Bevor ich Kaffee am Morgen brauchte (zur NVA-Zeit), trank ich morgens schwarzen Tee. Auch Kräutertee gab es oft (nur keinen Kamillentee, den mochte ich nicht). Grusinischer Tee war mir sehr lieb, aber so richtig gibt es den ja nicht mehr … Heute trinke ich oft Chinese Gunpowder, Sencha, Kamillentee und ganz viele Tees, die weihnachtlich aromatisiert sind (die auch über das ganze Jahr). Ich habe für Tee auch mehrere Gefäße, in denen ich die unterschiedlichen Arten zubereite, denn die Zubereitung eines Sencha in der Kanne für den Kräutertee ist ein Frevel, ein Sakrileg. (Ich habe trotz des weggegebenen Teeservice' genügend Gefäße für verschiedene Tees.)

Was ich noch immer meide: Krümel- und Roibuschtee. Neee. Ich weiß, daß viele diese Instant-Tees direkt nach der Wende in Massen tranken. Ich mochte ihn nie. Und Roibusch habe ich einmal probiert: neee, überhaupt nichts, was mir schmeckt, selbst aromatisiert kann ich da nicht ran. Und Eistee mache ich mir selbst, meist ist das dann kalter Pfefferminztee mit Zitrone. Leider kann ich auf Teebeutel noch nicht ganz verzichten …

Wie und wann kam das Wort Tee in die Deutsche Sprache? (Ich habe nachgesehen und weiß es jetzt.)

 

Erinnerung des Tages:
Ein Baum in Planena …

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden war ich am 2. Oktober 2024 mit der Anreise ohne Zwischenfälle, mit dem geschafften Aufbau, mit den Wiedersehen, den vielen …

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Über Der Emil

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3 Kommentare zu 276–2024: Tee

  1. Für mich war Grusinischer Tee außer den Gesundheitstees (Holunder, Anis, Kamille) der einzige, den ich mit Hingabe getrunken habe. Seit es den nicht mehr gibt, trinke ich seltenst Tee solange ich gesund bin.
    Grüße von Gerel

    • Der Emil sagt:

      Dabei ist ja jeder Georgische Tee nichts anderes als Grusinischer. ABer der Name!

      (Du kennst Das Lied „Grusinischer Tee” von der Gruppe „Kreis”?)

  2. Elvira sagt:

    Morgens geht es nicht ohne Earl Grey!

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