031–2024: Schreibarbeit

Jedenfalls übe ich damit die Arbeit an einem umfangreichen Text.

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Heute wollte mir nichts einfallen, was ich hier im Blog schreiben könnte. Ja, aus der Erbkladde häte ich abtippen können – dazu allerdings hatte ich keine Lust.

Auf dem Papier allerdings war ich nicht so faul und ideenlos. Und das finde ich bemerkenswert. Seit ich vor etwa acht Wochen diesen einen Text begann, habe ich immer wieder daran weiterschreiben können. Das sind mittlerweile (schon abgetippte) 27.000 Wörter auf 36 Seiten in ungefähr DIN A5; und in einer Kladde warten seit vorhin vier weitere in 1½ Stunden niedergeschriebene Seiten (DIN A5) auf das Abtippen. Es bleibt noch Etliches zu schreiben, ich habe immerhin dreieinhalb Zettel mit noch nicht ausgeschriebenen Ideen dazu. Puh. Das ist etwas für mich bisher Unbekanntes, daß ich so lange, mit Unter­bre­chungen, immer wieder an einem Text weiterschreiben kann. Gut möglich, daß es an dem besonderen Thema liegt, um das es geht (und das ich definitiv nicht nennen werde). Ich habe mehrfach vergeblich versucht, am Rechner oder Tablet direkt daran zu schreiben. Sogar eine Erika habe ich ausgemottet und ausprobiert. All das funktioniert für mich nicht. Ich muß hand­schriftlich auf Papier arbeiten. (Das geht mir bei allem Schreiben so; nur in ganz wenigen Ausnahmefällen kann ich z. B. einen Blogtext am Rechner verfassen.) Ich bin jetzt neugierig, wie es damit weitergeht, was daraus entstehen wird, wann ich es für fertig erklären kann und was danach daraus wird. Denn ich glaube nicht, daß dieser Text ein Buch wird. Aber vielleicht lerne ich an und mit ihm, ein Buch zu schreiben.

Und weil das alles ist, wie es ist, heißt die Datei mit dem Text einfach nur „immer_weiter.odt”. Das ist ein Arbeitstitel, drinnen steht allerdings auch ein anderer. Einige Wochen schreibe ich gewiß noch daran weiter. Wahrscheinlich nicht täglich (obwohl das sicher die bessere Übung wäre), aber immer weiter.

 

Erinnerung des Tages:
Auf einem meiner ersten Mittelaltermärkte 2018 (ich glaub, es war der dritte über­haupt) wurde ich in meiner Mönchskutte erstmals von mehreren Personen (ernsthaft) gebeten, ihnen die Beichte abzunehmen.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden war ich am 31. Januar 2024 mit der komplett zu Fuß abge­hol­ten Bescheinigung, mit der kurzen Zeit in einer Kirche, mit den asiatischen Nudeln.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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4 Kommentare zu 031–2024: Schreibarbeit

  1. Hast du schon mal eine Beu hte abgenommen?

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