Es ist auch eine Verständnisfrage.
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Gesetzt den Fall, ich trüge keinen Bart (was ich aber seit … Ach Du Scheiße, ich weiß nicht mehr, seit wann ich meinen Bart habe!): Wenn ich mich als Kahlkinniger in diesem Jahr nicht mehr rasieren würde, dann hätte ich im nächsten Jahr einen Dreitagebart.
Keine Sorge, ich weiß, wie sich das anfühlt: Stoppeln, die seit drei Tagen stehen. Das kratzt noch, das ist noch lange nicht weich – und vor allem juckt es. Also bei mir, mich. Einen Schnauzer, einen Oberlippenbart hatte ich schon nach der Armee, entweder Ende 1985 oder Anfang 1986. Und ich habe Bilder von mir aus dem Jahr 2000, da hatte ich schon den Vollbart. Der wuchs dann wohl ab 93 oder 94 – aber sicher bin ich mir da wirklich nicht mehr. Naja, er wird demnach etwa dreißig Jahre alt sein (nur zweimal habe ich nachgesehen, wie es drunter aussieht). Mein Bart wird vielleicht zweimal im Jahr ganz vorsichtig in Form geschnibbelt und wächst ansonsten wild.
Zum Glück muß ich mich nicht mehr mit einem juckenden Dreitagebart herumschlagen. Wer den dauerhaft tragen will, muß ihn ja ständig auf Länge halten. Ich verstehe auch nicht, was an einem solchen Dreitagebart so faszinierend sein soll. Ich meine: Seht euch doch mal Grizzly Adams an, den Mann aus den Bergen, oder Bud Spencer oder Saruman! Das sind Bärte! Für die Dreitagefraktion gebe ich keine Beispiele an, nein, wirklich nicht. Das ist nicht Fleisch, nicht Fisch; das sieht in meinen Augen bei vielen aus wie gewollt und nicht gekonnt. Dennoch, jeder darf seinen Bart tragen wie er will, garnicht, dreitägig, frisiert, wild – das ist eine ganz persönliche Angelegenheit. Ich aber werde meine Gesichtsbehaarung freiwillig nie wieder ablegen.
Vielleicht kann mir jemand von euch, jemand, die oder der den Dreitagebart mag, in den Kommentaren erklären, was daran so … so faszinierend sein kann?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 28. Dezember 2023 war ich zufrieden mit zwölf weggebrachten Büchern, mit ein paar aus dem Kleiderschrank aussortierten Sachen (stehen in einem Sack im Flur), mit Bockwurst im „Konsum-Brötchen” (nach DDR-Art).
© 2023 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Also mein Mann trägt einen Drei, Vier, Fünftagebart und ich mag seinen Anblick sehr. Nackig oder mit mehr sieht doof aus. Lach….
Schnäuzer finde ich bei jedem ganz schrecklich.
Und das Stacheln? 😉
Naja, meist ist er länger als drei Tage, da stachelt dann nichts mehr. Ich finde es macht ein Gesicht interessanter oder liegt an mein Beuteschema. Grins…
Vollbärte finde ich nur sehr gepflegte schön.
Vielleicht ist es auch ein Generationsding und ändert sich je nach Alter der befragten Person.
…alle meine Männer hatten reichlich Haare im Gesicht – hat wohl wirklich was mit Beuteschema zu tun. Aber nur 3 Tage? Ich finde, das sieht bloß nach Faulheit aus…
Ich weiß allerdings, daß auch so ein Dreitagebart Pflege erfordert (nur halte ich sie für … naja, gewollt und nicht gekonnt nannte ich es oben).