Was für ein Unterschied.
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Gestern, am Sonnabend, war ich als Tourist, als Besucher auf einem Mittelalterlichen Spektakel. Ja, ich traf dort viele Menschen, die ich auch auf den anderen Märkten immer wieder treffe, wenn ich selbst Akteur bin. Aber was das für einen Unterschied ausmacht, das war mir nicht wirklich klar im Vorfeld.
Als Akteur darf ich mit den Besuchern ganz anders umgehen als ich es mir als „Selbst-nur-Tourist” erlaube. Und ich muß als Besucher niemanden animieren, niemanden zu mir locken, nicht hauptsächlich auf das achten, was ich anbiete und tu. Ich darf einfach so schlendern, ohne Eile, ohne schlechtes Gewissen (weil ja jetzt niemand in meinem Zelt sitzt). Ich sah gestern von außen auf das, dessen Teil ich sonst bin – ja, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wahrscheinlich geht es der Kellnerin, die in das Lokal eingeladen wird, in dem sie sonst arbeitet, ganz ähnlich oder dem Krankenpfleger, der sich plötzlich auf seiner Station als Patient wiederfindet. Es fühlte sich für mich sehr sonderbar an.
Aber schön war es dort. Und ich wurde auch in „Zivil” erkannt als „der, der sonst immer in Mönchskutte mit der alten Handschrift rummacht”. 😉
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 25. Juni 2023 war ich zufrieden mit dem Schnitzel, mit dem Besuch beim Vater, mit der mit Radonheilwasser aufgefüllten Radioaktivität.
© 2023 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Bei so manchen, ohne „Arbeitskluft“, muss ich ernsthaft überlegen wo das Gesicht hingehört. Lach…
Ja, das passiert mir ständig mit einem guten Bekannten so, wenn der seine Polizeiuniform nicht trägt …
Es wirkt als sei es eine völlig andere Person.
Es geht durchaus bodenständiges davon aus…