Nach dem Hinfallen oder während des Niedergedrücktseins.
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Ab und zu braucht der Mensch etwas, an dem er sich wieder aufrichten kann. Nicht nur, wenn er zu Boden gegangen ist. Viel öfter dann, wenn er von Lasten gebeugt durchs Leben geht. Von Lasten, die unsichtbar sind und sogar oft unspürbar sind für jene, die sie tragen, solange sie sie tragen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 23.09.2022 den Aufbau, die Ruhe danach, die Gespräche am Feuer.
Für morgen zog ich die Tageskarte Ass der Kelche.
© 2022 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Deine Gedanken sind in wenigen Worten sehr tiefgehend und inkludieren eine Sichtweise, die üblicherweise zum Thema „Aufstehen“ gar nicht angesprochen werden: Das Sich-Aufrichten, wenn der Mensch lastenreich durchs Leben geht und er schon so daran gewöhnt ist, dass er diesen Rucksack schon gar nicht mehr spürt.
Doch bin ich davon überzeugt, dass ein Tag kommt, an dem diese Last dann doch zu spüren ist: Etwa, wenn der Rucksack einmal abgesetzt wird, um ihn dann wieder aufzunehmen – und auf einmal ist diese ungeheuerliche Schwere zu spüren …
Liebe Grüße! C Stern
Wer daran gewöhnt ist, Schweres zu tragen …
Oder ständig gebückt zu gehen …
(Beides auch und gerade im übertragenen Sinne gemeint!)
Sowas wird oft, sehr oft (absichtlich?) übersehen.
Und selbst wenn einiges aus dem abgesetzten Rucksack entfernt wurde, bleibt er schwer; und er wird dennoch wieder aufgehuckt und weitergetragen. Und so sind viele Menschen Sherpas – für sich selbst oder für andere.
Die Säulen der Erde tragen arg viele Lasten, doch das Vorlesen aus den Büchern lässt einen fein zuhören und sich irgendwie getragen fühlen und sich wieder aufrichten!
Danke für gestern Abend-
Sonja
Vielen Dank. Ich freu mich immer, wenn jemandem gefällt, was ich da vorlese.