Feuer und Flamme und Wärme und Asche.
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Viele Menschen sitzen gerne an einem Feuer: vor einem (offenen) Kamin, an einer Feuerschale oder -tonne, einem Lagerfeuer. Flammen und taumelnde, fliegende Funken werden beobachtet, die Glut und die sich bildende Asche. Und selbst im Sommer haben die Hitze, die Wärme eines Feuers, die Farben der Flammen eine beinahe magische Anziehungskraft. Ich weiß nicht, wieso das heute auch noch so ist. Denn der Mensch braucht nur noch in wenigen Fällen dieses offene Feuer. Schließlich leben Menschen nicht mehr in Höhlen oder ganz einfachen Hütten und Zelten, Jurten und Katen, in denen das Feuer Beleuchtung und Wärmequelle war. Heutzutage gibt es zumindest in der modernen Welt, in der industrialisierten Welt kaum noch die Notwendigkeit eines selbstgemachten, offenen Feuers. Und dennoch sitzen viele Menschen sehr gern davor, daneben, daran, riechen und sehen und spüren und hören es und erinnern sich dabei an ihre Vergangenheit, ihre persönliche.
Und wenn kein richtiges Feuer entzünden werden kann, dann bleiben ja noch Kerzen aller Art und Öllampen; die flackernden Flammen sind und bleiben selbst da ein Faszinosum. Jedoch nur, solange sie uns Menschen beherrschbar erscheinen, von den Menschen beherrscht werden. Flammen werden immer dann zu einem Schrecken, zur tödlichen Gefahr, wenn die Kontrolle darüber verlorenging, das Feuer nicht mehr abhänging davon ist, daß Menschen es nähren. Wenn es sich wieder zu einer Naturgewalt gewandelt hat. Haben die „modernen” Menschen vergessen, daß das seine ursprüngliche Natur ist?
Sagt, wie haltet ihr es mit dem knisternden, flackernden, duftenden, rauchenden, stinkenden, wärmenden und gefählichen Element in seinen beherrschten Formen? (Und: Ja, ich weiß, daß Menschen noch immer in Höhlen oder ganz einfachen Hütten und Zelten, Jurten und Katen leben auf dieser Erde und der Text aus einer sehr privilegierten Sichtweise geschrieben ist.)
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 19.02.2022 die erledigte Hausarbeit, den Mittagsschlaf, die gesicherten Daten.
Für Morgen zog ich die Tageskarte III – Die Herrscherin. (Erscheint jetzt schon zum dritten Mal in sehr kurzer Zeit. Hm.)
© 2022 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Unser Kerzenverbrauch ist schon nicht unerheblich 🙂 Am Lagerfeuer war ich lange nicht mehr, aber die sonst jährlichen kleinen Osterfeuer bei Freunden am Deich mag ich schon sehr.
Ja, die Osterfeuer und die zu Walpurgis brennende Feuer fehlen hier auch. (Und bei mir brennt ja auch immer irgendeine Kerze, sobald es anfängt, dunkel zu werden.)
Und ich habe eine Laterne auf der Terrasse, in der abends immer eine Kerze brennt. Naja, fast immer – vorletzte Nacht hab ich die Laterne tatsächlich reingeholt, weil ich sie behalten wollte. Die Nachbarin in Windrichtung hat außerdem eine eigene. Und heute, mal sehen, wie lange sie gegen Antonia durchhält.
Drinnen kann ich Kerzen nur bei hoher Luftfeuchtigkeit, sonst krieg ich Husten. Und das macht ja immer noch keinen guten Eindruck…
Osterfeuer – wie schön! Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr?
Wir moegen offene Feuer, sow0hl drinnen als auch draussen. Brauchen tun wir sie natuerlich nicht, aber urgemuetlich sind sie schon, und ausserdem eine gute Gelegenheit, all unser gefaelltes Holz loszuwerden.
https://wp.me/p4uPk8-3j9
https://pitsfritztownnews.wpcomstaging.com/2017/06/22/summer-solstice/
https://wp.me/p4uPk8-4dz
Das hier ist nur ein kleiner Teil unseres Feuerholzes:
https://wp.me/s4uPk8-firewood