Oder versäumt oder daran gehindert.
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Mit den Jahren, so hoffte ich, würde sich das Eine oder Andere beruhigen in meinem (Er-)Leben. Mich nicht mehr so aufwühlen, so beschäftigen bis tief ins Innerste hinein. Ich hoffte, die Erschütterungen positiver und anderer Art würden mich mit wesentlich geringeren Ausschlägen treffen. Aber dem ist nicht so. Denn: Ich hätte mit den Jahren gelassener, mehr in mir ruhend werden müssen, damit ich all das so wahrnehmen könnte. Aus Angst vor Abstumpfung (wie ich sie in der tiefen Depression kennenlernen mußte) habe ich allerdings versäumt oder gar verhindert, gelassener und ruhiger zu werden. Nun will ich wenigstens in einigen Bereichen meines Lebens mich dahingehend verändern.
(Die derzeitigen Umstände allerdings sind dieser Veränderung nicht gerade zuträglich.)
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 27.01.2022 das „frühe” Aufstehen, das Redaktionsgespräch, einige sehr erfreuliche Nachrichten.
Für Morgen zog ich die Tageskarte Zwei der Münzen.
© 2022 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Dieses Wechsel“spiel“ von unveränderbaren Umständen und unseren Ressourcen und Möglichkeiten auf sie zu reagieren. Dazu die Herausforderung, bewusst und willentlich sich zu verändern.
Dabei wünsche ich dir, was immer du dazu brauchst.
Durchaus möglich, daß Deine Randnotizen vor Tagen etwas im Denkicht auslösten, das dann (mit anderem zusammen) zu diesem Text führte …
Oh. Gegenseitige Inspiration liebe ich immer sehr.