Nº 027 (2022) – Verpaßt

Oder versäumt oder daran gehindert.

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Mit den Jahren, so hoffte ich, würde sich das Eine oder Andere beruhigen in meinem (Er-)Leben. Mich nicht mehr so aufwühlen, so beschäftigen bis tief ins Innerste hinein. Ich hoffte, die Erschüt­terungen positiver und anderer Art würden mich mit wesentlich geringeren Ausschlägen treffen. Aber dem ist nicht so. Denn: Ich hätte mit den Jahren gelassener, mehr in mir ruhend werden müssen, damit ich all das so wahrnehmen könnte. Aus Angst vor Abstumpfung (wie ich sie in der tiefen Depression kennenlernen mußte) habe ich allerdings versäumt oder gar verhindert, gelas­se­ner und ruhiger zu werden. Nun will ich wenigstens in einigen Bereichen meines Lebens mich dahingehend verändern.
 
(Die derzeitigen Umstände allerdings sind dieser Veränderung nicht gerade zuträglich.)

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Gut fand ich am 27.01.2022 das „frühe” Aufstehen, das Redaktionsgespräch, einige sehr erfreuliche Nachrichten.
 
Für Morgen zog ich die Tageskarte Zwei der Münzen.

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Über Der Emil

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3 Antworten zu Nº 027 (2022) – Verpaßt

  1. Sofasophia sagt:

    Dieses Wechsel“spiel“ von unveränderbaren Umständen und unseren Ressourcen und Möglichkeiten auf sie zu reagieren. Dazu die Herausforderung, bewusst und willentlich sich zu verändern.

    Dabei wünsche ich dir, was immer du dazu brauchst.

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