Es gibt nicht nur die Fensehserie.
Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
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Löwenzahn
Heinz Kahlau (∗ 1931 – † 2012)
Dem Löwenzahn zum Ruhme
Gibt es die Pusteblume.
Die Pusteblume ist sein Kind.
Wenn ihr nicht pustet,
Kommt der Wind
Und pustet ihre Sterne.
Sie fliegen in die Ferne,
Und wo sie landen, seht's euch an,
Da wächst ein neuer Löwenzahn.
Heinz Kahlau war ein in der DDR sehr bekannter Dichter. Er schrieb unter anderem auch Texte für die Musikgruppe Karat um Herbert Dreilich. Von Heinz Kahlau erschienen zu Lebzeiten gut zwanzig Gedichtbände. Ja, er schrieb auch Gebrauchslyrik über die Soldaten der NVA, über die Jugendlichen in der FDJ – das war sein täglich Brot. Und er schrieb Liebesgedichte, viele schöne, herzergreifende, wundervolle Liebesgedichte. Und wie ihr alle gerade lesen konntet, auch Gedichte »für Kinder«. Bald ist ja wieder die Zeit der Pusteblumen.
Technischer Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.ch – Vorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 29.04.2021 waren positiv ein gedünsteter Blumenkohl mit brauner Butter, Fortschritt in der Freiräumerei, der wiederaufgebaute und funktionierende Ventilator.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Schwerter.


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Das ist ein sehr schönes Gedicht.
Hach, ja. Und voller kindlicher Freude, meine ich.
Kahlau und ich denke: Kalauer.
Feiner Text, den du da zitierst. ☺️
So wie er, so habe auch ich vieles in meinem verschwundenen Land gesehen.
Lange her …
Hach, gut dass du mich erinnerst. Seine Gedichte fand ich schön. Ich brauche nicht immer Verworrenes, Verkünsteltes. Nur die Liebesgedichte, die empfand ich anno dunnemals, an der Penne, für Gefühlsduselei. Da stand ich doch drüber! Heute sehe ich das ganz anders. Mein Deutschlehrer von damals hatte Recht: Für manches muss man die nötige Reife haben.
Heute zeigen mir die Gedichteter auch, dass ich mal ruhiger und zufriedener gelebt habe, nicht wohlhabend, aber zufrieden. Ja, mit ständigem Bestreben, vieles zu verändern, aber nie so, wie es dann gekommen ist. Und das fehlt mir immer mehr. Manchmal denke ich, ich bin in dem neuen Land nie angekommen.
Danke fürs Erinnern und dass du einen Dichter vorstellst, über den viele heute lieber nicht mehr sprechen.