2021,110: Kleinlich

Ohne Dunkelheit wüßten wir nicht, was Licht ist.

 

Voraussichtlich wird ab Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
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Erinnerungen an schwierige Zeiten machen mir manchmal das Leben noch schwerer, als es schon ist. Aber ohne diese Erinnerungen wüßte ich auch nicht, wie gut es mir mittlerweile geht. Obwohl andere genau das in meiner Lage nicht sagen würden. Aber es ist so. Es geht mir gut, wenn ich nicht all zu kleinlich hinsehe. So gut es einem Menschen in dieser besonderen Situation Pandemie eben gehen kann. Ich hab ein Dach überm Kopf, habe es warm, habe ein paar ehrenamtliche Aufgaben, die ich gern erledige. Ja, an Kraft fehlt es mir zur Zeit, immer mal wieder für dieses und jenes, aber das wird sich wieder geben. Hungern und dursten muß ich nicht, warmes Wasser kommt aus der Wand, selbst Internetzugang habe ich. Und einen Nachrichtenüberfluß, den ich kaum eindämmen kann. Vor allem: Die weniger guten Nachrichten lassen sich in ihrer Unmenge nicht ignorieren. Nun, es ist, wie es ist. Und ich muß wirklich nochmal betonen, daß es mir gut geht.
 
Um meine manchmal gedrückte Stimmung durch verschiedene andere Sachen aufhellen und auffangen zu lassen, habe ich ja noch eine Unmenge an Büchern, in die ich von Zeit zu Zeit von dieser Welt fliehen kann. (Der Beitrag kann nicht nur Spuren von Zweckoptimismus enthalten.)

 


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Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 20.04.2021 waren positiv ein vereinbarter Termin, endlich mal wieder bearbeitete Musik.
 
Die Tageskarte für morgen ist  XVIII – Der Mond.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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5 Kommentare zu 2021,110: Kleinlich

  1. Pingback: 2021,110: Kleinlich | Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

  2. Sofasophia sagt:

    So, lieber Emil, jetzt hat es doch noch geklappt mit dem Abonnieren. Nachdem ich xmal versucht habe, auf dem Handyreader dein Blog mit https://www.deremil.blogda.ch zu abonnieren und es nie funktioniert hat, habe ich es jetzt, eher nebenbei, am Rechner probiert. Also im Browser. Und siehe da: Hier geht es.

    Macht also einen Unterschied, ob auf dem Handy oder am PC. Merkwürdig, aber immerhin. Es geht!

    Ich wünsche uns allen wieder mehr und mehr Gründe für Optimismus. Große und kleine Gründe!

  3. Pingback: Neue Fallmaschen 111 | 2021 – Sofasophien

  4. Nur so, mit diesem Weitblick, mit dem Blickwinkel der Dankbarkeit lassen sich schwierige Zeiten gut überstehen: Resilienz! Gut überstehen heißt nicht, dass auch Tage dazu gehören, in denen auch die „Flügel mal hängen“(dürfen!).

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