Der Schreibplatz am Sonntag ist fraktal geordnet.
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Nach Gemecker und Gejammer kommt heute … Ja, was schreib ich denn heute!? Jeden, gut: Fast jeden Tag steht irgendwann diese Frage vor mir. Und fast jeden Tag schreibe ich etwas aus (m)einer Kladde ab für meinen Blog. In aller Regel nur einen Teil dessen, was ich tagsüber oder mitten in der Nacht notiere. (Und noch immer hadere ich mit mir, weil ich es eben noch immer nicht zuwegebringe, alles in eine einzige Kladde zu schreiben!) Manchmal dauert es ein erkleckliches Weilchen, bis ich die »richtige« Textstelle gefunden habe. Zum Glück ist die Auswahl entweder groß genug oder es stand beim Niederschreiben schon fest: Das ist der Text. Heute zum Beispiel, heute saß ich am Nachmittag da und kaute (im übertragenen Sinne) auf den Stiften herum. Las und kritzelte hier ein paar neue Sätze dazu. Las und stellte dort ein paar Zeitformen um. Las woanders und änderte da die Perspektive (aus er zu ich, puh). Es sah ziemlich wüst aus auf dem Tisch. Ja, und nach dem Nachmittagskaffee fiel mir irgendwann eben auf, daß noch ein Text nötig wäre für den Abend und ich noch keinen vor Augen hatte, der mir heute zusagen könnte. Da saß ich, knabberte zwei, drei Butterkekse und war ratlos.
Nach einer Weile dann tunkte ich eine feine Stahlfeder in ein Tintenfaß (schwarz, wie immer schwarz) und notierte das hier; und ich schrieb mit Kugelschreiber blau drunter: BLOG 2021_03_14
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 14.03.2021 waren positiv einige Änderungen in Texten, mich erfreuende Schneebilder vom Erzgebirgskamm, winterlicher Früchtetee (Wann hab ich den in das Schraubglas und das dann in meinen Schrank getan?).
Die Tageskarte für morgen ist die Königin der Schwerter.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

