2021,074: Verständigung

Gedanken bei einer Lektüre.

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Wie – und was! – wird das wohl werden, wenn die Menschen eines Tages nur noch die abstrakte Sprache der Wissenschaft verstehen oder das Geplärre und Gebrabbel von Werbung und Politik, nicht aber mehr die Sprache der Poesie? Weil die hinter all dem Lauten nicht mehr zu erkennen ist? Wie sprechen die Menschen dann über Gefühle und Schönheit?

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 15.03.2021 waren positiv Fachtexte über alte Schriften, Übungen in handschriftlicher Fraktur, mal wieder Numiroso.
 
Die Tageskarte für morgen ist XII – Der Gehängte.

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Über Der Emil

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22 Kommentare zu 2021,074: Verständigung

  1. piri ulbrich sagt:

    Wer liest schon Poesie? Oder hört sie sich an? Manchmal, so denke ich, schreibe ich dagegen an. Aber die Resonanz ist extrem klein. Es ist verdammt schade. Lyrik sind nicht nur Küchengedichte und Sprache ist vieldeutig.

  2. Poesie ist imMoment total verpönt bei vielen Menschen.
    Habe es vore tlichen Wochen in einen Blog besonders schmerzhaft erlebt.
    Das wurden Gedichte die sich reimen als Haus-Maus Gediche bezeichnet und es gab dazu jede Menge positive Reaktionen. Liebe Grü0e und Segen!

  3. Stefan Kraus sagt:

    Ist doch schon so. Mal abgesehen von ein paar Exoten hier und da.

    Aber war es je anders? Homo Sapiens ist nicht eine Art. Ist zwei.

  4. Ulli sagt:

    Ach ja, die Einen und die Anderen. Auf meiner Insel wird sehr gerne Lyrik gelesen und geschrieben.

  5. frauholle52 sagt:

    Ich mag Philosophie, Romane, gute Filme und Kurzgeschichten lieber als Lyrik. Dort sind Gefühle und Gedanken gut aufgehoben. Solange solche Texte gelesen und Filme angesehen werden, wird es auch immer Menschen geben, die sich an der Lyrik erfreuen. Ich glaube nicht daran, dass das alles verloren gehen könnte.

  6. deine meinung teile ich nicht. die sprache der poesie wird bleiben.
    und die sehnsucht nach verbindung und verständigung auch.

  7. Elvira sagt:

    Ich glaube daran, dass Poesie immer ihren Platz finden wird. Vielleicht wird er kleiner, aber bestimmt nie verschwinden. Da bin ich mir ganz sicher!

  8. Sabine sagt:

    Es wäre unerträglich traurig wenn die Poesie und Schönheit in unsere Sprache abhanden käme.
    Ich möchte auf keinem Fall darauf verzichten.

    Allerdings ist mir Schmerzhaft aufgefallen das die junge Generation genau dies bereits verlernt hat.
    Auch dies muss an den Schulen mehr unterrichtet werden. (sollte es irgendwann wieder möglich sein regelmäßig zur Schule zu gehen.)

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