Meine Schachtel ist ein Fach im Schrank.
To get a Google translation use this link.
Manchmal vermisse ich die kleinen überflüssigen Dinge. Und öffne dann eine Schranktür, da quellen sie heraus, stürzen auf mich, jedes von ihnen verbunden mit einer kleinen Erinnerung, die großen Schmerz verursachen kann. Und an jedem kleinen Ding hängt auch etwas, das ein Lächeln in meine Seele zaubert. Das ist der Grund dafür, warum ich alle diese Dinge aufgehoben habe: das Lächeln. Die Steine, die Muscheln, die Zapfen der Lärche, eine Kinderbrille, die Eintrittskarten, ein Ultraschallbild, eine besondere Locke in Schokoladenpapier, der Stocknagel, das Stück Holz mit dem Loch u. v. a. m. Aber jetzt muß erstmal alles zurück in den Schrank. Nur das Stück Holz vom einsamen Gehöft, das wird jetzt ein paar Tage bei mir sein.
Es sind die kleinen Dinge …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 08.01.2021 waren positiv die typische Restesoljanka, eine Runde um die Ententeiche, zwei ausgelesene Bücher.
Die Tageskarte für morgen ist II – Die Hohepriesterin.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Oh ja, es ist die Dosis. Und der Zeitpunkt.
Erinnerungen sind so ambivalent.
Ich glaube, Du hast „au å Chäschtli“ … (Verzeih mein schlechtes Schweizerdeutsch.)
Hat nicht jeder so etwas? Bei mir ist es eine Schublade, die überquellt!
Es gibt Menschen, die behaupten, sie hätten solches nicht (zB mein Bruder).
Jo, i ha au es Chäschtli, sogar es paar. No sorry!
Ja, mehrere. Wenn eine viel zu bewahren hat – der andere aber lieber feng-shui- leere Räume liebt, gibt es immer wieder Diskussionen. Und wie ich meine Herzstücke, meine Herzanrührer, meine Erinnerungsbindefäden verteidige!