Ich weiß nicht, ob ich eine Antwort verstehen könnte.
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Der Mensch ist vielleicht … Ich als Mensch bin vielleicht eines der vielen, einzigartigen Gebilde, in denen die »Mitte« etwas über die »Ränder« bzw. Begrenzungen wissen muß. Und sogar über das außerhalb Liegende häufe ich etwas an, das ich Wissen nenne. Aber – Ihr ahnt, was jetzt kommt? – was ist dieses Wissen wirklich? Besteht es nicht vollständig oder überwiegend aus Erinnerungen? Sind Erinnerungen nicht immer durch die Vorgänge des Erlebens, der Erfahrung, der Rezeption, der Selektion und der Speicherung im menschlichen Hirn bearbeitet, verändert, vermischt? Verwischt, verschwommen? Oh, ich kenne diese ganz genaue Erinnerung auch: Sie stimmt nur selten mit den vorhandenen Photographien oder Videofilmchen überein. Wissen. Ist das nicht eher eine Gewißheit, also ein festes Glauben daran, daß etwas meiner Erinnerung entspricht? Abgesehen von Auswendiggelerntem wie der Fibonacci-Folge, dem Satz des Pythagoras und der Jahreszahl 333 (bei Issos Keilerei) und einigem mehr. Ist Wissen vielleicht nur das, nur dieses Auswendiggelernte ohne dazugehöriges Erleben und Erfahren? Aber wie benenne ich dann all das Andere, Erlebte, Erfahrene, von dem ich mir ganz sicher bin, daß es der Wahrheit entspricht, daß ich es weiß?
Ja, ich reibe mich an Worten, Bezeichnungen und meinen Zweifeln. Und wozu? Ich empfinde mich zur Zeit als viel zu … zu … zu philosophisch angehaucht.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 09.11.2020 die gekauften Schreibmaterialien (gab es lange nicht), Bratwürste, das Bildersortieren.
Die Tageskarte für morgen ist XIII – Der Tod.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


solcherart gedanken mache ich mir auch oft.
Witzig! Gerade gestern in einem Krimi etwas vom Unterschied zwischen informiert sein und wissen gelesen.
Irgendwann verschwimmt die Vergangenheit zu einem Gefüh und ich hoffe, dass dieses dann gut sein wird.
Kann man viel zu philosophisch angehaucht sein? Nö, auf keinen Fall. Nur so geht es in die Tiefe der Erkenntnis! Oder des Erlebens. Oder des Fühlens……denke ich. Empfinde ich so.
Vielleicht kann man es nicht sein. Aber es ist mir möglich, mich genau so zu fühlen … (Irgendwie eine Art von überkanditelt, abgehoben, unpassend.)
Ich verstehe. Ich wollte Dir deine Gefühle nicht absprechen. Ich allerdings empfinde Dich nicht zu abgehoben, eher als nachdenklich, in die „Tiefe“ denkend! Einen schönen Abend Dir!✨🌙
Das hatte ich verstanden, wollte nur nochmal „nacherklären“ (wie beim Zoll oder FInanzamt).
Ach, wie schwierig manchmal rein buchstäbliche Kommunikation ist! *seufz*
Hihi…..Kommunikationssalat am Dienstag!
Wieso? Ihr habt das doch gerade recht gut gemacht.