Was mich dennoch nicht nur im Traum beschäftigt.
To get a Google translation use this link.
Sonderbares Zeug mal wieder, das nachts aus meinem Denkicht tröpfelte. Als mich der Traum zu sehr beschäftigte, wurde ich wach und schrieb das Wichtigste davon auf. In diesen Traum nämlich fragte mich, ob ich zu “vergeistigt” geworden bin. Ich befürchtete, daß meine Geschichten nur so vor küchenphilosophischen Allgemeinplätzen strotzen. Tun sie das nicht wirklich? Vielleicht gehe ich ja – wie im Traum – zu oft auf den Friedhöfen spazieren und eigne mir dort – wie im Traum – einfach zu viele Ideen von den Toten an: ihre Abgeschiedenheit, ihre Unverletzlichkeit, ihre Langmut, ihre Fähigkeit, in die Unendlichkeit hineinzuwarten.
Ich träumte, das bis ans Lebensende nicht alleinsam tun zu müssen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 20.10.2020 frühes Aufstehen, der Besuch in einer Kirche, Geschriebenes.
Die Tageskarte für morgen ist das Ass der Münzen. (Hab ich das wirklich so oft falsch, also nur mit einem “s”, geschrieben?)
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Zu vergeistigt?
Nein.
Eher wohltuend nachdenklich und zum Nachdenken anregend, weshalb ich Deine Gedankgen auch sehr gerne lese.
Oh. Vielen herzlichen Dank.
Ich bewundere dich, dass du dich nachts hinsetzt und deine Träume aufschreibst. Manchmal denke ich in meiner Trägheit, dass ich mir Traumfetzen merken muss, aber das war es auch schon.
Aber warum fragst du dich das, Emil?
Ich fragte mich im Traum. Warum? Keine Ahnung. Aber ja, ich zweifle auch oft in der Realtität.
Der Traum war aufwühlend und anstrengend, so sehr, daß ich wachwurde. Und dann versuche ich häufig festzuhalten, was ich träumte. Wie eben letzte Nacht. Am Sonnabend tat ich es auch und noch immer weiß ich den Namen des mithandelnden Schauspielers nicht wieder (im Traum wußt ich ihn, bis kurz vorm Ende).
Vielen Dank für das „Denkicht“.
Wenn es mich nur nicht immer so „aus der Bahn“ werfen würde …