2020-287 — Wandel

Es geht – mal wieder – um Wörter.

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Es gibt viele Dinge, die sich verändern. Aber kaum noch etwas wandelt sich. Außer beim Christlichen Abendmahl, das ja ein Paradebeispiel für Wandel bzw. Wandlung in ursprünglichen Sinne gelten kann. Heute wird eher “verwandelt” als daß der Wandel vor sich geht, geschieht. Es muß eben eine Verwandlung oder Umwandlung sein – sind das nicht schon fast Weiße Schimmel? Obwohl: Manchmal ist noch zu lesen oder zu hören, daß sich ein Wandel vollzieht.
 
Fragt mich doch nicht, wieso ich über solchen Kram nachdenke …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 13.10.2020 etwas Besorgtes, etwas Verschlossenes, etwas Zugeschnittenes.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Münzen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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10 Kommentare zu 2020-287 — Wandel

  1. muetzeontour sagt:

    Hallo, der Emil!

    Ich hätte da mal eine kleine Frage zu Deinem Blog. Wie funktioniert das mit dem Google-Übersetzer? Ist das ein Plug-In? Wenn ja, welches? Dazu: Welchen Tarif benötige ich dafür bei WordPress?

    Danke im voraus! Mütze

  2. wildgans sagt:

    Gut, lieber Emil, dann frage ich auch nicht!
    Schicke dir nur einen kleinen Gruß
    Sonja

  3. Elvira sagt:

    Ich sehe eher die sich langsam vollziehenden Wandel. Was und wie ich heute bin hat gedauert und dauert weiterhin an. Die Jahreszeiten, die Beziehungen zu Freunden und Bekannten, die Natur, ein Wandel, der sich langsam vollzieht und den wir beobachten können. Verwandlung begegnet mir hingegen in Märchen oder den Spielen meiner Kinder und jetzt der Enkel.
    Liebe Grüße,
    Elvira

  4. Der Wilhelm sagt:

    Wandel ist der (Anpassungs)-Prozess, der nötig ist, um aus der Vergangenheit eine Zukunft zu machen.

    • Der Emil sagt:

      D’accord!

      Aber das Wort wird viel zu oft mit Ver und Um verwässert, meine ich …

      • Der Wilhelm sagt:

        Da gebe ich Dir recht.
        (Vermutlich ist das so, weil sich niemand die Mühe macht, treffender und genauer zu formulieren – dann entsteht halt so ein „Trend“-Wort, genau wie bei dem Wort „Wende“, was damals schon unpassend fand und immer noch unzutreffend finde)

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