Und ich betrachte sie mit Kopfschütteln.
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Der heutige Mensch ist auf der Flucht vor dem Denken. Diese Gedankenflucht ist der Grund für seine Gedankenlosigkeit. Zu dieser Flucht vor dem Denken gehört es aber, daß der Mensch sie weder sehen noch eingestehen will.
Martin Heidegger (∗ 1889 – † 1976)
Woher kannte Martin Heidegger nur unserer heutigen Verschwörungsschwurbler, die das auf sogenannten Demonstrationen gegen einen Virus so deutlich sichtbar werden lassen, was er damals schrieb? Der heutige Mensch, der, der zum Konsumenten wurde, zur HR (human ressources), zum Kostenfaktor. Zum Gegenalles-Seier und zur Gegenalles-Seierin. Kopfschüttelnd betrachte ich die Szenen, die sich abspielen.
Die Getriebenheit, die uns beherrscht und uns immer weiter beschleunigt. Die uns unser Leben leben läßt beinahe wie auf der Flucht. Auf der wir … Hallo? Flucht! Alles auf Überleben geschaltet, nichts für Gedankenmachen übrig.
Cui bono? — Vielleicht doch einen Gang herunterschalten oder heruntergeschaltet bleiben …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 21.05.2020 anders verstaute Bücher, eine produzierte Radiosendung, aussortierte CDs. (Und egal, wieviel ich hier schon aussortiert und weggegeben oder entsorgt habe: Es will noch nicht wirklich weniger werden.)
Die Tageskarte für morgen ist sie Zwei der Stäbe.
© 2020 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


👍👍👍
Diese Gedankenlosen sind genau die, die glauben, sich viele Gedanken gemacht zu haben. Ich sehe mittlerweile keine Nachrichten mehr und versuche auch bei Twitter dementsprechende Tweets zu ignorieren. Das gelingt nicht immer. Ab und an muss ich ,einen Senf dazugeben. Allerdings werden wir die Gedanken dieser Menschen nicht erreichen.
Danke, vielen Dank für den Beitrag.