2020-090 — Wanderer

Das Gehen von Umwegen wird zum Hauptzweck der Einkaufstour.

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Mir fällt hier die Decke auf den Kopf. Ja, das ist ein Luxusproblem. Zu­hau­sebleiben ist dennoch nicht wirklich möglich. Gestern war ich nicht draußen – heute mußte es aber wieder sein. Und weil mir der Zitronensaft über dem Teetrinken ausgegangen war, wollte ich irgendwo Nachschub kaufen. Ich ging also los, machte einen weiten Umweg. Ich versuchte, nicht ins Schlen­dern zu geraten, nicht nur am Waldrand entlangzuflanieren. Forschen Schrittes wollte ich unterwegssein. War ich auch, zumindest die ersten 8000 Schritte, bevor ich dann vorm Discounter stand. Was es bei dem und bei einem zweiten und bei einem dritten allerdings nicht gab: Zitronensaft. Also nahm ich dann Zitronen mit. Und preisgesenkte Herrgottsbscheißerle, die es vorhin »in dr Brieh« gab.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 30.03.2020 über 11.000 Schritte, notierte Erinnerungen, Maultaschen.
 
Die Tageskarte für morgen ist 0 – Der Narr.

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Über Der Emil

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3 Kommentare zu 2020-090 — Wanderer

  1. Sofasophia sagt:

    Wer bescheißt den Liebgott? Was da wohl gemeint ist?

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