2020-089 — Ökonomie

Und ich bin mächtig genervt.

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»Wir können das nicht länger durchhalten als vier oder fünf Wochen«, sagen Vertreter der sogenannten Wirtschaft. Es geht schonwieder um die Ökonomie, nur um die Ökonomie. Ach, das Soziale spielt dann doch noch eine Rolle, nämlich als Schreckgespenst. Weil die Menschen sich die ganzen Maßnahmen nicht mehr gefallen lassen wollen/werden. Und dann: »Vollbremsung«, »Krieg«. Ich bin genervt. Mächtig genervt.
 
Ich habe Appetit auf all das, was ich nicht im Hause habe. Und es werden immer wieder leckere Dinge im Internet gezeigt … Ich muß die Zeitumstellung doch mitmachen, schon wegen des Radios und wegen des Blogs und wegen der telefonischen Kontakte, die ich so habe.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 29.03.2020 eine gefundene Wiederholungssendung, viel Tee, gehörte Lieblingsmusik von früher.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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8 Kommentare zu 2020-089 — Ökonomie

  1. Ulli sagt:

    Bitte sprech du doch jetzt nicht auch noch von Krieg!!!
    Auch wenn ich dein Genervtsein durchaus nachvollziehen kann!

  2. castorpblog sagt:

    Ich glaube lieber Emil, wenn die Ökonomie den Bach runter geht, gibt es auch nicht mehr einen Cent Sozialhilfe.

  3. Sofasophia sagt:

    Ach, ach. (Mein derzeitiger Kehrreim.)

  4. Verwandlerin sagt:

    Ist eher die Frage, wie lange die Gesellschaft das psychisch durchhält …

  5. kat. sagt:

    Für die Dinge die es jetzt nicht gibt hat meine Schwester eine wunschbox eingerichtet. Da schreiben sie auf kleine Zettel was sie gerne hätten und dann wenn alles vorbei ist, holen sie die Zettel raus und schauen was sie davon überhaupt noch wollen. Die Idee gefällt mir. Liebe Grüße Kat

  6. Elvira sagt:

    Ich versuche immer wieder, mein eigenes Befinden zu relativieren und stelle mir vor, wie es den Menschen auf der Flucht so geht, in den Lagern ohne Wasser und ausreichend Nahrung. Dann flacht der Sturm in mir wieder ab.
    Ich schicke dir eine Umarmung! Eine Currywurst würde ich auch gerne schicken, aber….

  7. Andrea sagt:

    Ökonomie, das ist so ein Begriff… da denkt man sofort an Zahlen und Bilanzen. Aber hinter diesen Zahlen stehen ja auch Existenzen und Menschen, die um ihre Zukunft bangen und Angst vor Arbeitslosigkeit haben und die nicht wissen, wie alles weitergehen soll. Und letztlich ist die Wirtschaft das, was uns alle am Laufen hält.
    Ich hoffe nur, dass die Politik es schafft, während und nach der Krise die Kleinunternehmen und die Familienbetriebe zu unterstützen, und die ganzen Milliarden nachher nicht zu ein paar wenigen Großunternehmen fließen, die vor wenigen Jahren noch Millionen oder Milliarden Gewinne gemacht haben. Oder an Sportvereine, die bisher mal locker 50 Millionen für einen Fußballspieler zahlen konnten, statt an kleine Sportvereine, die sich seit Jahren ehrenamtlich und sehr engagiert um Jugendarbeit und Integration bemühen. Aber diesbezüglich habe ich irgendwie keine gute Vorahnung… Die Hoffnung bleibt!

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