Nº 170 (2019): Zum Klima

Ich bin und bleibe Wintermensch.

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Es ist heiß. Es ist schwül. Viel zu viel Sonne für meinen Geschmack. Klare Gedanken zu fassen ist kaum möglich.

Am Nachmittag die Andeutung eines Gewitters: Dunkle Wolken, Wind, Donnergrollen. Nur einzelne Tropfen fallen, richtiger Regen ist es für vielleicht zwei Minuten. Dann ist alles wieder vorbei.

Blauer Himmel mit einzelnen Wolken hängt über HaNeu. Die Gewitterandeutung brachte keine Abkühlung, nur wenig Wasser für den viel zu trockenen Boden. Dieser Sommer scheint dem vom Vorigen Jahr in nichts nachstehen zu wollen. Ich habe tatsächlich etwas Angst vor der Hitze und vor deren Wirkung auf mich.

Klimaerwärmung. Entschuldigt bitte, aber ich bin davon überzeugt, daß sie eingetreten ist, ja, bereits eingetreten ist (siehe aktuelle Luftaufnahmen der Eisflächen in Grönland und von Gletschern z. B.). Vielleicht kommt nach der jetzt beginnenden Warmzeit auch wieder eine Eiszeit. Ich werde die ganz sicher nicht mehr erleben. Ob die Menschheit sie erleben wird? Ich habe da so meine Zweifel daran …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

P.S.: Am 19.06.2019 waren positiv der beladene Transporter, ein kurzes Treffen mit der allerallerallerbesten Freundin, ein aus der Ferne miterlebtes Abenteuer.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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19 Kommentare zu Nº 170 (2019): Zum Klima

  1. Nati sagt:

    Ist es so trocken bei dir?
    Hier ist ein deutlicher Unterschied zum letzten Jahr zu sehen.

  2. evenyleve sagt:

    Hier, Herr Emil! Hier auch!!!

  3. dergl sagt:

    Es schreiben viele, bei denen wäre es ähnlich wie letztes Jahr. Es erstaunt mich ein bisschen, denn hier nicht. Keine Bruthitze, Wind, Regen und ich habe nachts noch mein Deckbett. Finde ich als Herbstmensch eigentlich gut, es heißt aber nicht, dass wir hier im Juli/August nicht noch geröstet werden können.

    • Der Emil sagt:

      Hier wenig Regen. Weit über 30 °C. Winzige grüne Kastanien liegen auf den Bürgersteigen. Sauerkirschen sind schon reif.

      • dergl sagt:

        Das ist hart, für die Pflanzen, Tiere und Menschen. Hier habe ich vorgestern(?) noch Leute mit Jacken gesehen und Samstag war ich noch in heißer Badewanne, weil ich so gefroren habe, letztes Jahr um die Zeit dachte ich beim Spülen mir brennt die Haut. Ich habe auch den Ventilator, der mir Anfang Mai (?) überlassen wurde, weil wir hier letztes Jahr 35°+ in den Räumen hatten, noch nicht einmal gebraucht. Heute hatten wir ein schickes Gewitter und es ist runtergekühlt, wenn das so bleibt, sind morgen früh alle Räume gut runtergekühlt auf 23° oder so, damit kann man unter dem Dach leben.

  4. Nati sagt:

    Wir hatten jetzt zwei heiße Tage. Der Mai war gut kalt. Es hat regelmässig geregnet. Leider gab es schon manche schwüle Tage und nächste Woche schaut die Afrikahitze vorbei. Die Pflanzen blühen, im Gegensatz zum letzten Jahr, alle wie wild und alles ist grün und saftig.

  5. Gudrun sagt:

    Bei dir gab es wenigstens ein bisschen Regen. Leipzig Grünau ist wieder ganz leer ausgegangen. Ich hatte mir so sehr ein Pfützchen für die Tiere gewünscht.
    Seit Jahren beobachte ich die Wolkenbilder der Wettersatelliten. Die Strömungen und Strudel bewegen sich kaum, nur ganz langsam. Da, wo Wolken und Regen ist, ist es wie angestemmt und anderswo gibt es eben nichts. Ich denke auch, dass wir mitten drin sind im Klimawandel.

  6. piri ulbrich sagt:

    Wer jetzt noch den Klimawandel leugnet, der kann nicht ganz dicht sein. Im Osten Deutschland muss es unerträglich sein. Da haben wir im Süden Glück. Klimawandelsommer halt, aber nicht so wahnsinnig heiß und wenigsten ab und zu Regen.

    • Der Emil sagt:

      Es hat gestern Abend wirklich zu regnen angefangen und anscheinend die Nacht durchgeregnet, und es fällt jetzt noch ein feiner, sanfter Regen (es siefert).

      Und das tut der Gegend gerade sehr gut.

  7. Sofasophia sagt:

    Warum „entschuldigen“? Ich glaube, nur noch dumme Klimakatastrophe-Leugner*innen haben es noch nicht begriffen.

    Ich teile deine Perspektive mit der Zukunft der Menschheit.

    Statt „Nach mir die Sintflut“ heißt es neu: „Nach mir die Heißzeit“ – oder so. *traurigab*

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