Ein kleiner Einblick in mein Bücherchaos.
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Bücher. Viele Bücher. Drei Seethaler, drei Fantasy-Romane, dreimal Fifty Shades of Grey. Bruno Schulz in einer “ex libris”-Ausgabe (Verlag Volk und Welt, 1982), einer, der “Fechtmeister der Einbildungskraft” für die “verlorene Sache der Poesie” war. Und ich lese mindestens drei der Bücher parallel. Eines liegt im Bad, eines steckt im Rucksack, eines liegt neben der Schlafstatt.
Dabei finde ich die Fifty Shades of Grey eher seicht; da ist für mich wenig Spannendes, ja, sogar wenig Unterhaltendes, viel zu amerikanisch-bürgerlich. Bruno Schulz' Sprache im Buch “Die Zimtläden und andere Geschichten” ist (in der deutschen Übersetzung von Josef Hahn) “offiziell” zwar als impressionistische Nachdichtung voller Fehler (siehe diese Zusammenstellung beim Perlentaucher) bezeichnet worden, aber sie rührt mich doch an, sehr an. Vielleicht versuche ich mich demnächst an der neuen Übersetzung? Beim Seethaler habe ich zunächst in “Die weiteren Aussichten” hineingelesen, aber ich werde wohl als erstes “Der Trafikant” in die Hand nehmen. Den heb ich mir für Freitag auf, ich werde ihn im Buchfink anlesen. Die Fantasy- oder utopischen Bücher liegen im Bad, immer eines davon jedenfalls, denn die sind reine Entspannungsliteratur (dabei oft wirklich spannend).
Und dann, dann sind ja da noch all die anderen Lesestoffe: einige populärwissenschaftliche und sogar Fachbücher aus der Physik/Astrophysik, die MEW (Marx Engels Werke, ein zu DDR-Studiumszeiten natürlich notwendiges Werk für jeden angehenden Physiker, jetzt aber lese ich darinnen freiwillig und interessiert, und plötzlich sehen die Texte ganz anders aus), einige mir zugehende Zeitschriften (Femto und Helmhotz Perspektiven vor allem) usw. usf.
Berufsleser wäre ein schöer Broterwerb für mich …
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Am 10.04.2019 waren positiv hochinteressante Bücher, ein kurzes und intesives Gespräch, abgeschlossene Planung für die nächsten Tage.
Die Tageskarte für morgen ist VII – Der Wagen.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Dann freu ich mich schon mal auf den Buchfink 🙂