Bruchstücktumult.
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Wie sonderbar das immer wieder ist: Da stauen sich in mir ellenlange Geschichten, die ich einfach nicht zu Papier bringen kann, irgendetwas in mir sperrt sich dagegen, das aufzuschreiben, und im Kopf geistert das alles noch herum – Tag und Nacht dröhnen Satzfetzen gegen die Schädeldecke an und übertönen mit ihrem Chaos alles, was mir sonst noch erwähnenswert erscheint; nur diese Satzfetzen, diese Phrasen, diese scharfkantigen Bruchstücke sind wahrnehmbar, jede ihrer Berührungen schmerzt, will ich sie drehen und wenden, dann wehren sie sich mit Krallen und Zähnen und ihren scharfen Kanten dagegen, diese Satzfetzen von den unaufschreibbaren Geschichten, die ich nicht entäußern kann …
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Am 31.03.2019 waren positiv interessante Nachrichten, beherrschte Neugier, ein entspannendes Erkältungsbad.
Die Tageskarte für morgen ist der Bube der Kelche.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


auch nicht nur für dich selbst???
Aufschreiben? Nein, auch nicht für mich selbst.