(2018: Nº 350) Das 16. Türchen. Dritter Advent.


Ein Wunschzettel.

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Meinen Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen.
 
Ich wünsche all diesen Menschen und mir eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Alle meine Kerzen brennen für all jene, die Hoffnung brauchen.

 

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr mehrere Wunschzettel gesehen, größere und kleinere, technische und andere. Und einen eigenen hab ich auch. Natürlich glaube ich nicht mehr an Christkind oder Weihnachtsmann. Doch an das Gute im Menschen glaube ich noch immer. Und auch daran, daß ich mir selbst einige der Wünsche ganz gut selbst erfüllen kann.

 

In schluderigem Sütterlin verfaßter Wunschzettel.

 

Was steht drauf:

Wunschzettel 2018

  • weiße Weihnacht
  • einen Stollen
  • heißen Met zum Festmahl
  • eine neue Immerdabeiknipse
  • die Kunstmuseums-Jahreskarte
  • Zufriedenheit für Freunde

 

Egoistisch scheine ich geworden zu sein, denn da steht nur noch ein Wunsch für andere Menschen drauf. Aber ganz ehrlich: Da stehen meine Wünsche für mein Weihnachtsfest. Und das darf gern als egoistisch angesehen werden. Einen der Wünsche, das weiß ich bereits, erfülle ich mir wieder: die Jahreskarte fürs Museum. In diesem Jahr war ich bisher 13 Mal drin – einmal schaff ich bestimmt noch. Und zwei andere Wünsche schaffe ich bestimmt auch noch.

Für das nächste Jahr habe ich ganz andere Wünsche, viele Wünsche sogar, und besondere Hoffnungen auch. Aber erstmal ist heute Dritter Advent, und das ist mein Wunschzettel für mein Weihnachtsfest.

 

Euch allen wünsche ich eine Zeit vieler glücklicher Momente.

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

 
Ich kann in diesem Jahr keine besondere Aktion empfehlen, denn es gibt so viele, die der Unterstützung wert sind. Ich bin in diesem Jahr einer von den Menschen, die auf der Straße genauer hinsehen und dort helfen, wo Hilfe nötig und mir möglich ist.

 

Der Emil

P.S.: Das Gute am gestrigen 15.12.2018 waren eine Menge gescannter Zettel, ein notwendiger Mittagsschlaf, Weihnachtskekse von Nachbarn im Haus.
 
Aussortiert habe ich gestern Gläser, die seit Jahren ungenutzt im Schrank standen.
 
Die Tageskarte für heute ist die Vier der Münzen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Antworten zu (2018: Nº 350) Das 16. Türchen. Dritter Advent.

  1. wildgans sagt:

    Hast du die Gläser einfach weggeworfen oder gibt es einen Umsonstschrank irgendwo?
    Gut, wie du mit so Weihnachtssachen umgehst, gut deine Bescheidenheit!

    • Der Emil sagt:

      Noch brauchbare Sachen gehen in den Umsonstladen bzw. bleiben auch schonmal hier unten im Haus stehen (wie die Gläser) und sind nach kurzer Zeit in einen anderen Haushalt hier im Haus umgezogen.

      Offensichtlicher Müll aber landet in selbigem.

  2. fata morgana sagt:

    Schreibst du generell in Sütterlin ? Für mich in Schreibschrift schwer zu lesen, aus der Altenpflege kenne ich die Schrift von den Patienten. Und meine Oma hatte ein Märchenbuch in Sütterlin, allerdings in Druckschrift. Ich hab’s verschlungen als Kind und so die Schrift zu lesen gelernt. Wieder eine Erinnerung die den Weg ins heute gefunden hat…

    • Der Emil sagt:

      Diese Mischung aus Sütterlin und Kurrent ist meine übliche Handschrift. Für die mit den lateinischen Buchstaben muß ich mich sehr bemühen. Und seit einiger Zeit sind kaum noch Bücher im Fraktur-Druck zu finden, ich bin ständig auf der Suche danach und habe mittlerweile zunehmend Probleme, Fraktur flüssig zu lesen.

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