Wenn das Jahr stirbt.
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Die Rufe der Krähen in der Abenddämmerung klangen heute wehmütig, fast kränklich. Wer weiß, warum? Trauern sie vielleicht den jetzt bereits nach Süden entschwundenen Zugvögeln hinterher, unter denen ihre besten Freunde waren? Ist es ihnen nach der Dürre und Hitze der vergangenen Monate zu kalt, haben sie sich erkältet? Oder ist es auch für die Krähen einfach nur ein melancholischer November?
Mancherorts heißt es ja, daß das Jahr jetzt stirbt (um zur Wintersonnenwende dann wieder neu zu erstehen). Trauern Morrígans Vögel deshalb?
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 08.11.2018 waren eine fertiggestellte Sendung, tolle neue Musik, ein herrliches Feierabendbier.
Die Tageskarte für morgen ist XVII – Der Stern.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Wer weiß? Es kann schon so sein.
In meinem liebsten Lieblingsherbstlied von Zupfgeigenhansel heißt es „Das Jahr geht fort mit schwerer Fracht, es bindet sich die Schuh‘.“ Das gefällt mir sehr, fast wie das Rufen der Krähen im November.
Ach, sie klangen heute so bedrückt … klagend … kläglich … Das hat mich lange beschäftigt.