Fest vorgenommen, ganz fest.
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Da steht sie wieder, die Frau aus dem Erdgeschoß. Heute spreche ich sie an. Wirklich. Wenn sie nachher von ihrem Spaziergang zurückkommt, ganz bestimmt. Vielleicht … Ich meine, wir könnten ja auch zusammen spazierengehen, ab und an mal einen Tee zusammen trinken. Vielleicht braucht sie ja auch ab und zu Hilfe? Hm. Das glaub ich nicht. Sie … Sie meistert ihr Leben bestimmt schon lange alleine. Aber vielleicht kann ich etwas von ihr lernen? Nur was? Ich warte jetzt erstmal, bis sie wiederkommt, und dann treffen wir uns zufällig an der Haustür. Und heute sage ich mehr als “Guten Tag!” und “Aber gerne doch.” Heute frage ich sie, ob wir morgen mal zusammen in den Park gehen. Es ist mir ja fast unbegreiflich, wie sie die Freisitze meistert und ohne Ampel und Zebrastreifen über die Straße kommt.
Hach. Ich trink jetzt einen Tee auf meinem Balkon, dann sehe ich sie zurückkommen und kann runtergehen. Heute schaff ich es, heute spreche ich sie an. Ganz sicher.
Da scheint sich mal wieder eine Fortsetzungsgeschichte zusammenzuspinnen (siehe Wovon sie nicht spricht.).
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 26.06.2018 waren Numirosouk, ein typisches Kirchenklingelbeutelkörbchen, sechs Stücklein Text.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Münzen.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Freu mich auf die Fortsetzung.
Liest sich schon mal interessant.
Go Emil go 😊
Diese kleinen menschlichen Angelegenheiten, die in der Rückschau so einfach wirken mögen, wie viele Anläufe, welche Überwindung, welcher Kraftakt steckt oft dahinter.
Wir üben alle noch. Emil, übe weiter!
nun, nimm dein Herz in die Hand, spring vom Balkon und quatsch endlich die Frau an!
Das geht doch aber nicht, das ist doch mal wieder reine Fiktion. Eine erfundene, geschriebene Geschichte.
Weiß ich doch – ich meinte auch im übertragenen Sinn
Erfährst ja auch bald, wie es weitergeht. 😉
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