Traumgeborne Worte, zwiefach.
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Ein (Alp-) Traumresultat vom Nachtnotizblock, in der vergangenen Woche so hingekritzelt:
Stern gibt Licht.
Siehst Du nicht?
Wind macht kühl
Dein Gefühl.
Heut' erlebt:
Wolke schwebt.
Herz tut weh.
Mir fehlt Schnee.
Tag und Nacht
War'n durchwacht.
Sternenlicht
Sah' ich nicht.
Ich weiß nicht, ob ich es verändern soll zu:
Stern gibt Licht.
Herz tut weh.
Siehst Du nicht?
Mir fehlt Schnee.
Wind macht kühl
Tag und Nacht
Dein Gefühl.
War durchwacht.
Heut' erlebt:
Sternenlicht
Wolke schwebt.
Sah' ich nicht.
Hm. Wie nun? (Der Gedanke an eine bedruckte Buchseite/Postkarte läßt mich ein ganz klein wenig zur zweiten Variante neigen.)
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 02.06.2018 waren Nudeln mit selbstgemachter Soße, Mittagsschlaf, Müßiggang trotz anderer Pläne.
Die Tageskarte für morgen ist der König der Stäbe.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Beide haben etwas.
Ich finde die zweite Version aber irgendwie besser.
Die zweite Variante wirkt irgendwie dichter, die erste übersichtlicher. Haben beide etwas.
Zwei Stimmen, die abwechselnd die linke und die rechte Zeile lesen, teilweise ineinanderfließend crossgefadet …
Die zweite finde ich runder und spannender.
Rohe Texte darf man ruhig schleifen.
“Müßiggang trotz anderer Pläne“ ist ein toller Punkt auf meiner ToDo-Liste! 🙂
Das sind zwei Gedichte
Beide sind in ihrer Aussage unterschiedlich. Das Erste ist traurig. Das zweite ist glücklich.