Geräuschempfinden (2017: 080)

Nicht nur eine Frage des Gehörs

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Manchmal fühle ich mich so taub, daß ich direkt unter einer schlagenden Glocke schlafen könnte; viel häufiger aber ist mir die Stille viel zu laut – und das Kratzen der Feder auf dem Papier läßt mich zusammenzucken, fast so sehr wie die von mir niedergeschriebnen Worte.

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 21.03.2017 waren ein geteiltes Geheimnis, geteilte Freude über etwas Wiedergefundenes.
 
Die Tageskarte für morgen ist der Ritter der Münzen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Geräuschempfinden (2017: 080)

  1. puzzleblume sagt:

    Geräuschempfinden hängt von so viel inneren Gegebenheiten ab, dass ich darüber auch immer wieder staune.

  2. wildgans sagt:

    Vielleicht magst du deshalb so den Schnee, weil er keinen Krach macht 😉

    • Der Emil sagt:

      Aber auch Schnee macht Geräusch: Dieses leisklingelnde, wenn eine Flocke sich auf die anderen legt … Das Knirschen unter den Füßen … Das Wimmern, wenn Flocken auf meiner Haut schmelzen …

  3. Schön beschrieben!
    Liebe Grüsse. Priska

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