Nº 195 (2016): Leuchtturm, Mond, Meer und mehr


Gute-Nacht-Geschichte statt Pausen-U.

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Am Montag entspann sich aus diesem Tweet der @ostseenudel ein kleiner Dialog, den ich für Kunst halte. Der Leuchtturm, der Mond und das Meer – eine (andere) unendliche Geschichte. Voller Sehnsucht und Melancholie und Hoffnung und Miteinander. Feine phantasieanregende, gefühlvolle Literatur (meiner unwesentlichen Meinung nach), die ich hier weiterverbreiten darf (behutsam an die Form Miniatur angepaßt).

 

 

«Der Mond schaut zu meinem Fenster herein, kleine Wattewölkchen ziehen vorüber. Ich kann mich daran nicht satt sehen.»

Ob Du das Meer rauschen hörst, fragt Dich der Leuchtturm jedesmal, wenn sein Licht den Mondschein trifft … Die Wellen wogen sachte an den verlassenen Strand. In der Ferne seufzt ein Käuzchen. Ich sehe in die Flamme meiner Sehnsuchtskerze; das Feuchte in meinem Gesicht schmeckt nach Ostsee … «Öffne das Fenster, atme die Luft, schließe die Augen. Wenn Du genau hinhörst, hörst Du den Wind eine Geschichte vom Meer murmeln.»

Manchmal, manchmal weiß ich, daß ich dieser Geschichte nicht allein lausche. Schlaft gut …

 

 

Der Mit-Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 12. Juli 2016 waren das Einverständnis der Erstschreibenden zu dieser Geschichte (Danke!), eine trotz aller rollvenösen Schwierigkeiten gelungene Blutabnahme, die Wanderkarten zum #oekuweg.
 
Tageskarte 2016-07-14: Die Zwei der Münzen.

© 2016 – @ostseenudel & Der Emil.

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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