Sommer 575 (216-149)

Haiku

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Auch Frösche schweigen.
Windstill flirrt es überm Gras.
Kühl ersehnt: Die Nacht.

 

 

Es ist ein Haiku. In der Szene tut sich gerade viel, v.a. was Form und Inhalt angeht, welche in Europa bisher wohl etwas zu streng eingegrenzt wurden. Ob mir diese Veränderungen zusagen, kann ich noch nicht deutlich erkennen … weil etwas Zuverlässiges, Sicheres jetzt scheinbar viel stärker der Beliebigkeit preisgegeben wird. Oder?

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 3. August 2015 war der Feierabend.
 
Tageskarte 2015-08-04: Die Zehn der Münzen.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Sommer 575 (216-149)

  1. pantoufle sagt:

    Also bei Haikus könnte ich ja stundenlang… und das mit seitenweise Beispielen. Aber lassen wir das.
    Ich empfehle ja erst mal die Meister, Matsuo Bashō und den besonders geschätzten Kobayashi Issa. Worin ich mir nicht sicher bin, ist, in wie weit man Haikus außerhalb der japanischen Kultur nachbilden kann; oder ist wahrnehmen das bessere Wort?
    Als Gedankenspiel: Wie sähe wohl die japanische Version der Edda aus oder dem Minnesang?

  2. Elvira sagt:

    Ich kenne mich mit Haikus nicht auch, stimme Dir aber ohne Wenn und Aber zu, was die kühl ersehnte Nacht betrifft.

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